Aufrufe
vor 1 Jahr

MEDIA BIZ 228 MÄRZ 2018

  • Text
  • Reality
  • Wien
  • Serie
  • April
  • Zudem
  • Digital
  • Filme
  • Audio
  • Soundscape
  • Virtual
  • Wiener
MEDIA BIZ März: Eine Virtual Reality Experience im MAK macht den Stoclet-Fries von Gustav Klimt öffentlich zugänglich • Tricky Women • ISE Integrated Systems Europe • Prolight + Sound & Musikmesse Frankfurt • Diagonale´18 • Low-Light • ew G4 • d&b Soundscape • ... MEDIA BIZ April: http://www.mediabiz.at/magazin/inhalt.htm Die nächste Ausgabe von MEDIA BIZ erscheint am 4. Mai 2018 mit Nachberichten von der Prolight+Sound und Musikmesse in Frankfurt und der NAB in Las Vegas, aktuellen Entwicklungen im Bereich Kameratechnik, Virtual und Augmented Reality, Beschallungstechnik, Storytelling, Datensicherung und -speicherung, Aus- und Einblicken vor und hinter die Kulissen beeindruckender Events, auf Produktionen und Projekte Made in Austria, dazu Testberichte, Interviews und mehr ... Redaktionsschluss: 20. April 2018 Der MEDIA BIZ Branchenführer ist seit Angang März erhältlich. http://www.mediabiz.at/branchenfuehrer/branchenfuehrer.htm

kurz meldungen & bündig

kurz meldungen & bündig zurück zum Inhalt 15 Jahre CROSSING EUROPE Filmfestival Linz Seit dem Jahr 2004 haben insgesamt 415 Filme bei dem als Forum für gesellschaftspolitisch waches, künstlerisch-exzentrisches Filmschaffen ausgerichteten Festival Weltpremiere gefeiert. Für die Jubiläumsausgabe haben Festivalleiterin Christine Dollhofer und ihr Team aus rund 900 eingereichten europäischen Produktionen rund 160 Spiel- und Dokumentarfilme ausgewählt und bieten erneut die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Filmschaffenden aus ganz Europa. Einer der traditionellen fünf Eröffnungsfilme ist die Weltpremiere von „The European Grandma Project“. Die Linzer Filmemacherin und Schauspielerin Alenka Maly nahm ihre eigene intensive „Gesprächsbeziehung“ mit ihrer Großmutter zum Anlass, um dieses europäische Oral-History-Filmprojekt zu realisieren. Unter dem Motto „Grandmothers telling their versions of European history“ startete sie 2015 einen europaweiten Aufruf und fand acht gleichgesinnte Filmemacherinnen, die in Israel, Griechenland, Italien, Island, Bulgarien, Russland, England, der Türkei und Österreich parallel zueinander ihre Großmütter portraitierten. Diese in den 20er und frühen 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts geborenen Frauen erzählen darin ihren filmenden Enkelinnen von Krieg, politischen Umwälzungen, Liebe und Alltag. Alenka Maly und ihren Mitstreiterinnen gelang das Kunststück, ein stimmiges Panorama europäischer Zeitgeschichte auf Film zu bannen und einer Gruppe starker Frauen ein kleines filmisches Denkmal zu setzen, das Einblicke in die dunklen Kapitel europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts ermöglicht. „La Vita in Comune“ Tribute-Gast: Edoardo Winspeare Der italienische Regisseur und Autorenfilmer gilt durch seine jahrzehntelange intensive Beschäftigung mit seiner Heimat, den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen sowie den kulturellen Verschiebungen in Apulien als ein wichtiger Vertreter des italienischen Neo-Neorealismus. 1965 in Klagenfurt geboren, lebt Winspeare seit seiner frühesten Kindheit im süditalienischen Salento. Seine filmische Karriere begann er als Schnittassistent in New York, 1988 wurde er an der Hochschule für Film und Fernsehen München angenommen, die auch sein Spielfilmdebüt „Pizzicata“ koproduzierte. In seiner rund 30-jährigen Karriere schuf Winspeare rund 40 Arbeiten, darunter auch Dokumentar-, Kurz- und Werbefilme. 1992 war er Mitbegründer der stilprägenden Band Officina Zoé, die für die Wiederbelebung der traditionellen Rhythmen und Tänze (wie Pizzica und Tarantella) des Salentos sorgte und auch in Winspeares Filmen zum Einsatz kommt. In der Tribute- Sektion werden seine sechs Langspielfilme gezeigt, darunter seine aktuelle Arbeit „La Vita in Comune“. Sein mehrfach ausgezeichneter Debütfilm „Pizzicata“ ist eine Liebesgeschichte zwischen einem italo-amerikanischen Piloten der US- Armee, der 1943 im Salento bruchlandet, und einer der drei Töchter eines Bauern, bei dem er Schutz findet. „Sangue Vivo / Live Blood“ erzählt von der Hassliebe zweier Brüder. Pino betreibt einen kleinen Marktstand und spielt in einer Musikgruppe. Für sein Musikprojekt sucht er Hilfe bei Donato, der früher ebenfalls musizierte, nach dem Tod des Vaters aber ins kriminelle Milieu abgeglitten ist. „Il Miracolo“ ist die Geschichte eines 12-Jährigen, dessen angebliche Fähigkeiten als Wunderheiler von den eigenen Eltern kommerziell ausgeschlachtet werden. „The European Grandma Project“ www.european-grandma-project.eu/ In „Galantuomini“ greift Winspeare thematisch den Aufstieg der Mafia – Sacra Corona Unitá – in Apulien der 80er Jahre auf und realisierte ein Melodram vor dem Hintergrund organisierter Kriminalität und Korruption. Edoardo Winspeare wird persönlich seine Filme in Linz präsentieren (in Begleitung der Hauptdarstellerin seiner beiden letzten Filme, Celeste Casciaro) und zudem im Rahmen eines Director‘s Talk Einblick in seine Arbeitsweise und sein kreatives Schaffen geben. Spotlight: Ada Solomon Die vielseitige und preisgekrönte Produzentin aus Rumänien (*1968) ist seit mehr als 20 Jahren europaweit erfolgreich tätig. Ihr scheinbar untrügliches Gespür für Talent hat schon so manche Karriere zum Laufen gebracht. In ihrer eigenen Filmografie sind sowohl kurze als auch lange Spiel- und Dokumentarfilme gelistet. Zudem hat sie das NexT Int. Film Festival Bucharest (RO) mitbegründet. Produktionen aus ihren Firmen HiFilm Productions (2004 gegründet) oder Parada Film werden weltweit zu renommierten Festivals wie Berlin, Cannes, Locarno oder Venedig eingeladen und ausgezeichnet. Österreichbezüge in ihrer Arbeit finden sich bei einem der aktuellen Paradebeispiele europäischer Koproduktionen, „Toni Fotos: CrossingEurope Erdmann“ (DE, AT, CH, RO 2016; R: Maren Ade), bei der sie als ausführende Produzentin fungierte, oder bei Katharina Coponys Dokumentarfilm „Oceanul Mare“ (AT, DE, RO 2009) und dem neuen Dokumentarfilm von Johannes Holzhausen, „The Royal Train“ (AT, RO 2018). Im Rahmen der SPOTLIGHT-Sektion 2018 werden sieben Langfilme und ein Kurzfilmprogramm gezeigt. Ada Solomon wird persönlich ihre Produktionen in Linz präsentieren und zudem im Rahmen eines Producer’s Talk und einer Case-Study Einblick in ihre Arbeitsweise und ihren Erfahrungsschatz gewähren. SCHULE @ CROSSING EUROPE Die Filmvermittlungsschiene für Schüler der Oberstufe und Berufsschulen wird mit insgesamt drei Filmprogrammen, jeweils mit Einführung und Filmgespräch mit Filmgästen im Anschluss angeboten. Eigens konzipierte Schulmaterialien unterstützen die Pädagogen bei der Vor- und Nachbereitung der Filme. Jeweils um 10.30 Uhr wird im Moviemento am 25. April „Beyond Dreams“ (SE 2017, R: Rojda Sekersöz, OmdU), im Ursulinensaal am 26. April „Blind & Hässlich“ (DE 2017, R: Tom Lass, dOF) und am 27. April „Smart up your Life“ (AT 2017/18, dOF) ein Kurzfilmprogramm von Jugendlichen aus Oberösterreich zum Thema „Aufeinander Zugehen: Flucht-Interkultur-Zusammenleben“ gezeigt. Raum, Macht, Kontrolle Die vier Filmprogramme der Reihe ARCHITEKTUR UND GESELL- SCHAFT beleuchten architektonische Räume und abgesteckte Territorien, die uns unterschiedliche politische, soziale und ökonomische Machtrelationen vor Augen führen. – In Kooperation mit afo architekturforum OÖ. Bis zum 15. April ist die Einreichung für den Projekt-Call PICTUREyourSOUNDyourPICTURE 2018 möglich. Filmfestival Linz 25. bis 30. April 2018 www.CrossingEurope.at MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt meldungen kurz & bündig Servus Israel! Shalom Austria! Das 26. Jüdische Filmfestival Wien (JFW) wird dieses Jahr in zwei Perioden veranstaltet, um zwei wichtigen Anlässen gerecht zu werden: Der Staat Israel wird 70 Jahre alt und die Republik Österreich – gewissermaßen – 100. Die erste Festivalhälfte vom 21. bis 28. März wird unter dem Leitsatz „Servus Israel!“ im Metro Kinokulturhaus, im Top Kino und im Urania-Kino veranstaltet. Eine vielfältige Auswahl historischer und zeitgenössischer Filme stellt die Entwicklung des jüdischen Staates und dessen Filmindustrie dar. Bei der Eröffnungsfeier im Urania Kino wird – der Geschichte des Staates Israel folgend - in Anwesenheit des Regisseurs Yariv Mozer der von mehr als 85 jüdischen Filmfestivals sehr gelobten Dokumentarfilm „Ben Gurion, Epilogue“ (2016) gezeigt: Ein wiederentdecktes Interview aus 1968 stellt den Gründervater Israels als 82-jährigen Meister Yoda vor, der aus heutiger Sicht Entwicklungen scheinbar besser vorhergesehen hat als seine Nachfolger. Über die Entwicklung des Zionismus und des vom Wiener Journalisten Theodor Herzl 1896 entworfenen Judenstaats wird der Historiker Hannes Leidinger referieren. Der in judäo-arabischer Sprache produzierte Spielfilm „The Dove Flyer“ (2015) thematisiert die Geschichte der Vertreibung irakischer Juden aus Bagdad 1950-1951. Zur aktuellen Lage des Konfliktes und der Friedensbemühungen wird im Anschluss an die preisgekrönte Dokumentation „Disturbing the Peace“ (2016) zur Diskussion mit dem Regisseur Stephen Apkon, dem Historiker Benny Morris und anderen geladen, moderiert von Renata Schmidtkunz. Eine Werksauswahl des israelischen Kultregisseurs Amos Gitai rundet diesen Schwerpunkt ab. Das Filmschaffen im gelobten Land wird unter anderem mit dem ersten, lange vor der Staatsgründung dort gedrehten Film „La Palestine en 1897“ der französischen Gebrüder Lumière gewürdigt. Mit zahlreichen Dokumentarfilmen zur israelischen Film- und Kinogeschichte werden die Filmemacher Baruch Agadati, Yaakov Ben Dov und David Perlov in den Fokus gerückt. Zu deren Schaffen wird der ehemalige Leiter des Jerusalemer Steven Spielberg Archive, Stewart Hillel Tryster, einen Vortrag halten. Das israelische Kino hat sich als Größe in der internationalen Filmwelt etabliert: Dazu stehen aktuelle Top-Produktionen wie „Longing“ (2016), „The Cakemaker“ (2017) in Anwesenheit des Regisseurs, „The Cousin“ (2017) und „Scaffolding“ (2017) auf dem Programm. Mit „Bar Bahar“ (2016) und „Personal Affairs“ (2016) werden feministische Filme arabisch-israelischer Regisseurinnen gezeigt. „Israeli Shorts“ im Top Kino runden das Programm ab. Jüdisches Filmfestival Wien, 21. - 28. März 2018 Festival-Programm und Ticket-Infos: www.jfw.at 10. –13. 4. 2018 Frankfurt am Main Plugging tomorrow into today. Weltweit einzigartige Vielfalt an Neuheiten, Trends und Konferenzen rund um: +++ AV over IP +++ Digital Audio Networking +++ Digital Signage +++ Konferenztechnik +++ Online-Tickets sichern, bis zu 25 % sparen: prolight-sound.com Immersive Technology +++ Spacial Audio +++ info-nbs@austria.messefrankfurt.com Telefon 01/867 36 60 60 Media Technology System Integration MEDIA BIZ

MEDIA BIZ digital

MEDIA BIZ November #244
MEDIA BIZ Oktober 2019 #243
MEDIA BIZ September #243
MEDIA BIZ Sommer 2019 #241
MEDIA BIZ MAI #240
MEDIA BIZ April #239
MEDIA BIZ März 2019
MEDIA BIZ Dezember2018 #236
MEDIA BIZ November #235
MEDIA BIZ Oktober 2018 #234
MEDIA BIZ September#233
MEDIA BIZ JUNI (Sommer) 2018
MEDIA BIZ 231 MAI 2018
MEDIA BIZ 228 MÄRZ 2018
MEDIA BIZ Branchenführer
MEDIA BIZ 226
MEDIA BIZ 227
© 2017 by Mediabiz