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MEDIA BIZ September #243

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Film Forum Austria • Martin Rummel • #we_do! • Lehrling der Zeit • IBC • Austauschformate • Stage|Set|Scenery • Neuer Distributor für ClayPaky in Österreich • /slash Filmfestival • Neue und alte Medien in der Porzellangasse 4 • Neuer Distributionspartner für ClayPaky in Österreich • Festival-Einreichungen: TRICKY WOMEN / TRICKY REALITIES + K3 Kurzfilmwettbewerb • Space Dogs • ... MEDIA BIZ Newsletter: http://www.mediabiz.at/daten/newsletter.htm MEDIA BIZ Abo: Print: Euro 37 Österreich / Euro 48 Europa (EU) Print + Digital: Euro 44 Österreich / Euro 53 Europa (EU) Digital: Euro 37 (jeweils inkl. MWSt. und Versandkosten) https://www.mediabiz.at/abo/abomb.htm MEDIA BIZ Branchenführer 2019: www.mediabiz.at/branchenfuehrer/branchenfuehrer.htm MEDIA BIZ Termine: https://www.mediabiz.at/mediadaten/termine.htm

gespräch menschen

gespräch menschen Norbert Pauser Foto: Johannes Zinner Meike Lauggas Mit #we_do! schaffen die Österreichischen Filmschaffenden eine Anlauf- und Beratungsstelle gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung, Machtmissbrauch, sexuellen Missbrauch und Verletzungen im Arbeitsrecht. Mangelnde Einhaltung bestehender gesetzlicher Regelungen einerseits und die Befürchtung negativer Konsequenzen für die eigene berufliche Tätigkeit halten häufig davon ab, gegen Missbrauch vorzugehen. Egal, ob es sich um persönliche Übergriffe oder Machtmissbrauch durch Institutionen handelt, die Anlaufstelle steht allen Filmschaffenden offen. Nach einem Jahr werden alle gemeldeten Fälle anonymisiert ausgewertet und in einem Bericht durch externe Expertinnen und Experten aufgearbeitet. Gemeinsam mit den Verbänden aller Filmschaffenden ist diese Analyse die Grundlage für lösungsorientierte Vorgehensweisen, um strukturelle Verbesserungen herbeizuführen. we-do.filmschaffende.at/ Foto: Aleksandra Pawloff Hierarchien kommen und eine besonders zurückhaltende Haltung haben, sich zu äußern, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie einfach Angst haben, dass sie dann nie wieder einen Job bekommen. Besonders wenn die Person, von der man sich ungerecht behandelt fühlt, in einer – zumindest subjektiv betrachtet – unantastbaren Position beziehungsweise die Betroffene sich in einer jederzeit ersetzbaren Position erachtet. Das betrifft zwar viele Berufe, ist aber in der Filmbranche besonders ausgeprägt. Genau, denn so viele Ausweichmöglichkeiten gibt es nicht. Wenn jemand bei einer Produktion den Hut drauf haut, kommt nicht gleich die nächste Chance. In Deutschland ist das etwas einfacher, wenn man sich die Möglichkeiten in Berlin verbaut, kann man immer noch nach Hamburg oder München gehen. Theoretisch zumindest. An genau diese Breite der Hierar chie wenden wir uns und betrachten uns als Ergänzung zu der Anlaufstelle, die die Akademie des österreichischen Films im Zuge von #MeToo eingerichtet hat, bei der man sich direkt an Personen aus der Branche wenden kann, die mit der Branche vernetzt sind. Das hat eine eigene Qualität, aber eben auch eine ganz andere. Ein breiterer Kontext bringt ja auch mehr Möglichkeiten, Hebel anzusetzen. Ich glaube auch, dass die sexuelle Diskriminierung natürlich ein großes Problem ist, #MeToo aber doch eher die Funktion einer Bewusstseinsbildung auf der gesellschaftlichen Ebene hat. Was wir machen, ist, Wege zu finden, wie wir das ganz konkret in der Branche umsetzen können. Und auch wenn sich jemand nicht sicher ist, ob ein sexueller Übergriff stattgefunden hat oder nicht, hilft unsere Anlaufstelle, das zu klären. Im Gespräch kann man dann selbst auch besser reflektieren, was einem tatsächlich widerfahren ist. zurück zum Inhalt Gibt es auch eine Zusammenarbeit mit anderen Initiativen, auch in Deutschland beispielsweise? In Deutschland ist man von unserer Initiative begeistert. Auch aus dem Theater- oder dem Medienbereich wird fast ein wenig neidisch auf uns geschaut, und viele fänden es gut, wenn wir unsere Initiative ausweiten würden. Aber das können wir nicht. Wir sind auch nur branchenintern finanziert. Es war für uns klar, wir können das vorerst nur für die österreichische Filmbranche machen, das Projekt starten, teilen aber gerne mit jedem unsere Erfahrungen. Aber es macht keinen Sinn, das vom Start weg zu groß anzulegen. Wenn es ein Interesse gibt und sich andere beteiligen möchten, sind wir für alles offen. Wie sollen sich Filmschaffende im Zweifelsfall verhalten? Ich kann nur die dringliche Bitte aussprechen, das Angebot in Anspruch zu nehmen, auch wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob es sich tatsächlich um Machtmissbrauch oder einen sexuellen Übergriff handelt. Sobald jemand das Gefühl hat, es könnte so sein, kann ich nur dazu raten, unsere Coaches anzurufen und zu fragen, wie es zu betrachten ist, wie damit umgegangen werden soll und was man selbst oder auch jemand anderer tun kann. Wir versuchen ja auch, beispielsweise bei Heads of Department über unsere Steuerungsgruppe mehr Bewusstsein zu schaffen, wie man sich verhalten soll, wenn Machtmissbrauch oder ein sexueller Übergriff beobachtet wird. Das passiert ja oft. Ich habe das als junger Kameramann auch erlebt und hatte keine Ahnung, wie ich reagieren soll. Plötzlich findet man sich in einer Position, in der man mit einer Situation konfrontiert ist, die mit dem Beruf nichts zu tun hat und die viele überfordert. Und es gibt ein weites Feld in der Branche, wo es etwas zu tun, zu verändern gibt. Und ich denke, unsere Initiative kann dabei helfen. Wann werden die Auswertungen präsentiert? Wir hoffen, sie zur Diagonale 2020 präsentieren zu können. Der Termin ist ambitioniert, ich bin aber fest entschlossen, ihn zu schaffen. Danke für das Gespräch! MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt led-videowandtechnik Radiance im ISE Headquarter Die ISE-Zentrale hat mit der von Digital Projection gelieferten und installierten Full-HD- Videowand aus insgesamt 5 x 5 Bildschirmen mit drei Metern Breite, einem Pixelabstand von 1,5 Millimeter und einer Bildgebung von 120 Hz in 3D die bisherige Lösung durch eine individuell angepasste nahtlose Konfiguration ohne das Bild unterbrechende Rahmen aufgewertet. Die Radiance LED-Videowand von Digital Projection ermöglicht dank ihres Designs zudem den Zugriff auf die Funktionen von vorne für eine schnelle und einfache Wartung, während die Monitore eng an der Innenwand selbst montiert werden konnten. Mit einer gleichen Anzahl von horizontalen und vertikalen Monitoren bietet die Radiance- Serie eine konstante native Displayauflösung von 16:9 mit einheitlicher Farbleistung und Leuchtdichte. So ermöglicht dieses System den einfacheren Aufbau einer Full-HD- oder 4K- Wand. Dank der 100.000 wartungsfreien Leuchtstunden verspricht die Anzeige bei einer standardmäßigen Laufzeit von acht Stunden pro Arbeitstag eine Betriebsdauer von nahezu 50 Jahren. Mark Wadsworth, stellvertretender Geschäftsführer des Bereichs Global Marketing von Digital Projection, erklärt: „Die Monitoren haben ein 15-Bit- Graustufenbild und 35 Trillionen Farben. Das heißt, die Besucher der Integrated Systems Events werden mit beeindruckenden Bildern von außerordentlicher Detailgenauigkeit und Farbtreue mit hervorragenden Kontrast- und Schwarzniveaus begrüßt. Bei 1.000 Nit bieten die Monitore auch eine überzeugende Helligkeit.” Digital Projection hat zudem 3D- Brillen von Volfoni und einen Emitter geliefert, so dass das Team bei Integrated Systems Events die Technologie von Radiance auch einsetzen kann, um 3D-Inhalte bei hohen Helligkeitsniveaus vorzuführen und zu spielen. „Da in den Böden des Gebäudes keine Bohrungen gemacht werden können, konnten die Wände in der Münchner Zentrale nicht das volle Gewicht der Schaltschränke tragen“, erklärt Wadsworth. „Wir haben deshalb einen bodenmontierten Ständer des Typs B-Tech BT9372-5x5 verwendet, so dass das volle Gewicht des Ständers auf den Boden gerichtet werden konnte, während die Konstruktion dennoch sicher mit Standard- Rückverankerungen an der Rückseite der Wand gehalten werden kann.“ Um einer Reihe an Anwendungen gerecht zu werden, ist die Radiance LED in Pixelabstand-Konfigurationen von 1,2, 1,5 , 1,9 und 2,5 Millimeter verfügbar und kann eine volle HD 1080p-Bildgebung in Display- Größen ab 110 Zoll (diagonal) sowie Ultra-HD 4K ab 220 Zoll bereitstellen. Die Radiance LED zeichnet sich durch ein dünnes Installationsprofil und weite Betrachtungswinkel aus; ihr lüfterloses Designs ermöglicht einen leisen Betrieb. So bietet sie eine dynamische Display-Lösung in unterschiedlichen Umgebungen. Das spezielle Application Engineering-Team von Digital Projection leistete wesentliche Unterstützung beim Design der Radiance LED-Videowand sowie bei der umfassenden Systemimplementierung. Vom anfänglichen Konzept und von der technischen Bewertung bis hin zur endgültigen Montage und Kalibrierung hilft das Concierge-Kundenbetreuungsteam von Digital Projection, weitere Projekte, ähnlich wie das in der Münchner Zentrale der ISE, zu realisieren. www.digitalprojection.com/ emea/ www.iseurope.org Integrated Systems Events, Organisator der weltweit größten Messe für AV- und Systemintegration – Integrated Systems Europe – hat seine Zentrale in München mit einer Radiance LED 1.5-Videowand von Digital Projection ausgestattet. ISE 2020 Integrated Systems Europe 11. bis 14. Februar, RAI Amsterdam www.iseurope.org Fotos: Digital Projection MEDIA BIZ

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