Aufrufe
vor 3 Monaten

MEDIA BIZ September #243

  • Text
  • Kammermusik
  • Wirtschaftsfilm
  • Werbefilm
  • Musik
  • Klassik
  • Scenery
  • Austauschformate
  • Austria
  • Ibc
  • Biz
  • Broadcast
  • Filme
  • Musik
  • Paladino
  • Digital
  • September
Film Forum Austria • Martin Rummel • #we_do! • Lehrling der Zeit • IBC • Austauschformate • Stage|Set|Scenery • Neuer Distributor für ClayPaky in Österreich • /slash Filmfestival • Neue und alte Medien in der Porzellangasse 4 • Neuer Distributionspartner für ClayPaky in Österreich • Festival-Einreichungen: TRICKY WOMEN / TRICKY REALITIES + K3 Kurzfilmwettbewerb • Space Dogs • ... MEDIA BIZ Newsletter: http://www.mediabiz.at/daten/newsletter.htm MEDIA BIZ Abo: Print: Euro 37 Österreich / Euro 48 Europa (EU) Print + Digital: Euro 44 Österreich / Euro 53 Europa (EU) Digital: Euro 37 (jeweils inkl. MWSt. und Versandkosten) https://www.mediabiz.at/abo/abomb.htm MEDIA BIZ Branchenführer 2019: www.mediabiz.at/branchenfuehrer/branchenfuehrer.htm MEDIA BIZ Termine: https://www.mediabiz.at/mediadaten/termine.htm

plattform schaffen für

plattform schaffen für werbe- und wirtschaftsfilm zurück zum Inhalt Foto: Film Forum Austria Das Film Forum Austria-Team (v. li.): Grafik- und Webdesigner Jean Claude Grieco, Initiator Claus Muhr und Producer Andreas Teufelauer. Originell und ungewöhnlich Filme und Spots, die Aufmerksamkeit erregen, wünscht sich Claus Muhr, aac, für die nächste Ausgabe der von ihm im Jahr 2007 initiierten Leistungsschau des österreichischen Werbe- und Wirtschaftsfilms in Linz. Warum der Wettbewerb ab sofort jährlich und unter neuem Namen ausgerufen wird, erklärt er im Gespräch mit Sylvia Bergmayer. Bei den Werbeblocks im klassischen TV freut man sich schon, wenn man ein Schweinderl sieht, scherzt Claus Muhr, selbst Filmschaffender, Branchensprecher in der Wirtschaftskammer OÖ und Initiator des Wettbewerbs, der seit 2007 unter dem Namen Film Forum Linz den österreichischen Werbe- und Wirtschaftsfilmschaffenden eine Plattform bietet. „In Österreich gibt es“, so Muhr, „genug kreatives Potenzial. Und hierzulande werden viele wirklich außergewöhnliche, aufmerksamkeitswirksame Filme produziert. Unter den Nominierten der letzten Jahre gab es kaum Filme, die der klassischen Imagefilm-Schiene entsprechen, also inhaltlich nicht mehr vermitteln als die Aussage ‚Wir sind die Besten, die Schönsten und können alles’. Auch wenn diese oft handwerklich sauber gemacht sind, ohne wirklich gute, bildliche Geschichten und Originalität, ist das zu wenig. Wir suchen Filme, die wirklich Aufmerksamkeit erregen.“ Der oberösterreichische Anteil sowohl bei den Filmfirmen als auch bei den Auftraggebern war naturgemäß bislang hoch. Über die Jahre sind die Einreichungen aus den Bundesländern sukzessive gestiegen. Wobei gerade aus Vorarlberg, obwohl es da eine florierende Szene gibt, leider noch sehr wenig kommt, be dauert Claus Muhr. Die Sieger kamen 2018 aus Tirol, Oberösterreich, Wien und Salzburg. Die rund 100 Einreichungen kamen aus sieben Bundesländern leider keine aus dem Burgenland und aus Vorarlberg. Das führt Claus Muhr auf ein Kommunikationsproblem zurück: „Interessant ist, dass gerade in Vorarl berg, das habe ich bei zahlreichen Kontakten in letzter Zeit erfahren, das Film Forum Linz als regionaler Wettbewerb wahrgenommen wird. Ich hatte das nie so empfunden, denn es wird ja auch niemand glauben, dass beispielsweise in Cannes nur Südfranzosen einreichen. Um auf den ersten Blick klar zu machen, dass es sich um einen bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb handelt, haben wir beschlossen, den Namen auf Film Forum Austria zu ändern.“ Was war die Triebfeder dafür, im Jahr 2007 diesen österreichweiten Wettbewerb erstmals auszurufen? Wir wollen einen fairen Werbeund Wirtschaftsfilmpreis veranstalten, bei dem nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ganz wichtig sind daher bei uns die Kategorien. Als ich im Jahr 2005 erstmals zum Vorsitzenden der Fachvertretung der Film- und Musikwirtschaft OÖ gewählt wurde, haben mir viele Produzenten gesagt, dass so ein Preis gebraucht wird und wichtig sei als Marketing-Tool, als Verkaufsargument. Deshalb haben wir das Film Forum Linz ins Leben gerufen. Ich selbst mache das aus Spaß an der Freude, unentgeltlich, sehe es als Teil meiner Arbeit in der Kammer. Und ab heuer ist der jüngste der drei heimischen Bewerbe rund um Wirtschaftsfilm der einzige, der in Österreich jährlich abgehalten wird. Als alljährlicher Fixpunkt Mitte November mit neuem Namen, Film Forum Austria. Welchen Vorteil bringt die jährliche Ausschreibung dieses österreichweiten Wettbewerbs? Und wie viele Einreichungen erwarten Sie? MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt plattform für werbe- schaffen und wirtschaftsfilm Viele Filme, die im Jahr dazwischen entstanden sind, wurden nicht eingereicht, weil diese dann ja schon wieder „alt“ waren. Damit sind zu viele Filme quasi durch den Rost gefallen. Wir hatten bislang alle zwei Jahre rund 100 bis 120 Einreichungen. Ich denke, die Latte von rund 100 werden wir auch jährlich erreichen. Aber grundsätzlich gilt: Qualität geht vor Quantität. Wird es beim nun jährlichen Fixpunkt im November für die Werbe- und Wirtschafsfilmszene in Österreich weitere Neuerungen geben? Imagefilm und Corporate Video verschmelzen zur Kategorie Imagefilm. Es wird zusätzliche Sonderpreise geben. Bislang wurden diese für herausragende Leistungen für Kamera und Sound vergeben. Neu sind ab heuer Sonderpreise für Storytelling und den Bereich Postproduktion / Motion Grafik. Die Kategorie Kino- und TV-Spot heißt seit 2018 nur mehr Spot, denn es gibt ja immer mehr virale Geschichten. Eingereicht werden können Spots mit einer Länge von bis zu einer Minute. Ich fände es großartig, wenn 30-Sekünder oder Ein-Minüter auch einen Sonderpreis in der Kategorie Storytelling ergattern würden. So könnte man dann wirklich sehen, wie mit fünf Schnitten eine gute Geschichte machbar ist. Dahin geht die Reise ja. In Richtung Kürze, Prägnanz, Aufmerksamkeit und Ungewöhnliches. Die Geschichten müssen Aufmerksamkeit erregen, um bei uns wirklich eine Chance zu haben. Ein eigener Preis für den Nachwuchs wird weiterhin vergeben? Selbstverständlich, das ist für uns ganz wichtig. Und die Einreichung in der Kategorie „Future - Der Junge Film“ ist und bleibt kostenfrei. Wir bemerken ja erfreulicherweise, dass die Studierenden über uns auch Kontakte zu Produzenten knüpfen, erst als Studenten einreichen und bei einem der folgenden Wettbewerbe schon bei einem Unternehmen sind oder selbst eines gegründet haben. Und so soll es ja sein. Wie unterscheidet sich das Film Forum Austria von anderen Wettbewerben? Es gibt nur eine Jury, die alle Filme sichtet und bewertet. Somit gibt es bei uns die Chance, dass ein Film von einer in eine andere Kategorie gehoben werden kann, beispielsweise von Imagefilm zu Technologie, weil er dort preiswürdig ist. Die Chance auf einen der Sonderpreise haben nicht nur Siegerfilme, die Filme müssen aber nominiert sein. Meist sind das 20 bis 30 Filme. Wir wollen ja das zeigen, was gut ist und nicht verlosen. Allerdings geht es auch nicht darum, einen Preisregen zu erzeugen. Preise werden nur vergeben, wenn es berechtigt ist. Wir hatten auch schon den Fall, dass es zwar zwei Auszeichnungen, aber keinen Siegerfilm gab. Das ist zwar hart, aber fair. Ich bin auch immer sehr dankbar, dass Leute wie beispielsweise Stephan Mussil, der schon einige Male in der Jury war, sich dafür Zeit nehmen und neun, zehn Stunden, teilweise bis tief in die Nacht, Filme sichten und bewerten. Es müssen ja Leute sein, die auch etwas zu sagen haben. Dabei bekommt die Jury nichts außer Kost und Logis. Kein Kilometergeld, kein Honorar. Da gehört schon eine gewisse Begeisterung dazu. Das Konzept für die Preisverleihung wurde 2018 erneuert. Wird es beim Film Forum Austria Fest 2019 weitere Neuerungen geben? Ja, wir wollen es wirklich zu einem Fest machen. Bislang haben wir es Gala genannt, aber es war immer ein Fest, und diesen Charakter werden wir verstärken. Der Hauptteil des Programmes ist weiterhin den nominierten Filmen gewidmet, die in voller Länge gezeigt werden. 2018 waren es 27 Filme. Wir werden die Preisträgerinnen und Preisträger noch mehr in den Mittelpunkt rücken. Die Stars dieses Abends werden nicht Politiker, sondern die Filmschaffenden sein. Dafür bieten wir ihnen eine entsprechende Bühne und jedem einzelnen mehr Zeit, zu Wort zu kommen. Das ist mir wirklich ein Anliegen. Es geht ja um die Challenge und darum, dass es ein ehrlicher und anerkannter Film Forum Austria 2019 Call for Entries Werbe- und Wirtschaftsfilme, die von Mitgliedsbetrieben des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich in den Jahren 2018 und 2019 hergestellt wurden, können von diesen in fünf Kategorien eingereicht werden: Imagefilm, Technologie-Film, Tourismusfilm, Spot und „Future - Der Junge Film“. Für den Nachwuchswettbewerb ist kein Auftraggeber erforderlich. Junge Kreative von Kunstuniversitäten, Fachhochschulen oder berufsbildenden Schulen sowie Lehrlinge der neuen Medienberufe sind eingeladen, ihre Werbe- und Wirtschaftsfilme in dieser Kategorie einzureichen. Die Jury zeichnet zudem herausragende Einzelleistungen wie Storytelling, Kamera, Sound, und Schnitt mit Sonderpreisen aus. Einreichungen sind seit Anfang September online möglich. Die Einreichgebühr für den ersten Film beträgt 150 Euro, für jeden weiteren Film derselben Produktionsfirma 50 Euro. Einreichungen in der Kategorie „Future - Der Junge Film“ sind kostenfrei. In die Jury werden bewusst keine Auftraggeber, sondern nur Film-, Kommunikations- und Marketing- Experten berufen. Die Filme werden in voller Länge gesichtet und beurteilt. Pro Kategorie werden mehrere Filme nominiert, aus denen bei Preiswürdigkeit die jeweiligen Kategorie-Sieger ermittelt werden. Die anderen nominierten Filme werden mit Auszeichnungen bedacht. Film Forum Austria Fest 2019 Die Preisverleihung findet am 19. November 2019 in der Wirtschaftskammer Oberösterreich am Hessenplatz 3 in 4020 Linz statt. www.filmforumaustria.at Wettbewerb ist. Gleichzeitig soll das auch für das Publikum inspirierend sein und Einblicke in die Branche und die aktuellen Möglichkeiten bieten. Wer zieht die Fäden im Hintergrund? Andreas Teufelauer ist seit Beginn für Organisation und Support zuständig und hat alle Fäden in der Hand. Jean Claude Grieco ist Argentinier und seit 2018 als Grafiker mit an Bord. Er setzt Grafik und Webdesign sehr rasch und hocheffektiv um. Würde nicht alles so zeitökonomisch funktionieren, könnte ich es nicht machen. Ein eingespieltes Team, auf das ich mich zu 120 Prozent verlassen kann. Um eine Idee wirklich gut umsetzen zu können, ist das unabdingbar. MEDIA BIZ

MEDIA BIZ digital

MEDIA BIZ November #244
MEDIA BIZ Oktober 2019 #243
MEDIA BIZ September #243
MEDIA BIZ Sommer 2019 #241
MEDIA BIZ MAI #240
MEDIA BIZ April #239
MEDIA BIZ März 2019
MEDIA BIZ Dezember2018 #236
MEDIA BIZ November #235
MEDIA BIZ Oktober 2018 #234
MEDIA BIZ September#233
MEDIA BIZ JUNI (Sommer) 2018
MEDIA BIZ 231 MAI 2018
MEDIA BIZ 228 MÄRZ 2018
MEDIA BIZ Branchenführer
MEDIA BIZ 226
MEDIA BIZ 227
© 2017 by Mediabiz