Aufrufe
vor 3 Monaten

MEDIA BIZ September #243

  • Text
  • Kammermusik
  • Wirtschaftsfilm
  • Werbefilm
  • Musik
  • Klassik
  • Scenery
  • Austauschformate
  • Austria
  • Ibc
  • Biz
  • Broadcast
  • Filme
  • Musik
  • Paladino
  • Digital
  • September
Film Forum Austria • Martin Rummel • #we_do! • Lehrling der Zeit • IBC • Austauschformate • Stage|Set|Scenery • Neuer Distributor für ClayPaky in Österreich • /slash Filmfestival • Neue und alte Medien in der Porzellangasse 4 • Neuer Distributionspartner für ClayPaky in Österreich • Festival-Einreichungen: TRICKY WOMEN / TRICKY REALITIES + K3 Kurzfilmwettbewerb • Space Dogs • ... MEDIA BIZ Newsletter: http://www.mediabiz.at/daten/newsletter.htm MEDIA BIZ Abo: Print: Euro 37 Österreich / Euro 48 Europa (EU) Print + Digital: Euro 44 Österreich / Euro 53 Europa (EU) Digital: Euro 37 (jeweils inkl. MWSt. und Versandkosten) https://www.mediabiz.at/abo/abomb.htm MEDIA BIZ Branchenführer 2019: www.mediabiz.at/branchenfuehrer/branchenfuehrer.htm MEDIA BIZ Termine: https://www.mediabiz.at/mediadaten/termine.htm

kurz meldungen & bündig

kurz meldungen & bündig Quarion: Shades Drumpoet (CH) Der DJ und Producer Yanneck Salvo zählt zu den umtriebigsten Musikern der Schweiz. Als Teil des in Zürich beheimateten Labels Drumpoet Community veröffentlicht er, derzeit in Berlin lebend, unter dem Pseudonym Quarion Deep House der Meisterklasse. Präzise strukturierte und langsam aufbauende Rhythm Sections mit fein ziselierten Melodien und oft unterschwelligen Flächen ergeben ein fesselndes rhythmisches Klanggeflecht. Bei Tracks, die eine Länge von sechs bis acht, ja neun Minuten haben kann der typische Quarion- Sound seine hypnotische Wirkung entfalten. Es zählt zu den besonderen Assets von Salvo, dass sowohl seine opulent aufgeladenen als auch die minimal instrumentierten Tracks das hypnotische Moment entfalten können. Wenn auch digital produziert, haben die Tracks einen organisch anmutenden Flow, der geradezu zum Tanzen zwingt. Steffi x Virginia: Work A Change Ostgut Ton (DE) Steffi und Virginia, zwei der bekanntesten europäischen DJanes, veröffentlichen im September ein neues gemeinsames Album, auf dem sie ihren musikalischen Standpunkt neu definieren. Das auf dem Label Ostgut Ton, es gehört zum Techno-Tempel Berghain, erscheinende Album katapultiert den Hörer von der ersten Minute an in ein opulentes, stilistisch vollkommen offenes Paralleluniversum. Wie schon zu Beginn der Kooperation des Powerduos spielen lupenreine Genretracks keine Rolle. Harte Bässe, Vocals und kühle Synths ja, Techno nein. Stattdessen stellen die Holländerin Steffi und ihre deutsche Kollegin Virginia musikalische Referenzen her und verbinden sie mit eigenen Ideen. Der gemeinsame Footprint von „Work A Change“ hat Klasse und ist ein kräftiges Lebenszeichen von zwei prominenten Vertreterinnen der elektronischen Musikszene. zurück zum Inhalt tipps Reviews by The Big Kaminsky Dominik Eulberg: Mannigfaltig K7 Records (DE) Das fünfte Studioalbum von Dominik Eulberg ist ein brennendes Plädoyer für den Erhalt der biologischen Vielfalt und Schönheit der Natur. Eulberg, DJ, Produzent und studierter Ökologe beziehungsweise Ornithologe, benutzt seine Synthesizer wie Pinsel und malt elektronische Soundgemälde: Elemente von Ambient, Downtempo, Electronica, Pop und Minimal werden mit den Eindrücken aus der und Klängen der Natur verbunden. „Mannigfaltig“ ist ein Album über die Farbigkeit und Vielfalt der Natur, die für Eulberg „der größte Künstler überhaupt“ ist. Mit 12 aufwändig produzierten Musikstücken setzt er sich für den Erhalt der atemberaubenden Biodiversität ein und warnt vor der Bedrohung durch den Menschen. Der Widerspruch zwischen Party und Vogelkunde ist zwar gegeben, aber, so Eulberg, zum Aufladen der eigenen Batterien sei die Natur viel besser als jeder Club. Metronomy: Metronomy Forever Because Music (FR) Der nicht gerade bescheidene Albumtitel der britischen Electropop- Formation ist eher selbstironisch zu sehen, in Wirklichkeit herrscht hier keinerlei Überheblichkeit vor. Ganz im Gegenteil: Metronomy-Mastermind Joe Mount hat sich sogar gesorgt, dass seine akute Happiness den kreativen Prozess des Songschreibens unterdrücken könnte, weil es keine große Tragik zu beschreiben gab. Offensichtlich funktioniert das Songschreiben aber auch ohne Drama gut. Metronomy grooven unverkennbar auf ihrer breit gefächerten Synth-Pop-Welle, die auch triefenden Funk, düstere Songs und schillernd schöne Ambient-Tracks beinhaltet – ein lebensbejahendes Album, das das Dasein in all seinen Facetten darstellt. Die schmerzhaften und traurigen Momente auf Metronomy Forever sind so echt wie die glücklichen, aber beides, so Jon Mount philosophisch, gehöre zu unserer Existenz. bebob Micro-Ladegeräte seit Juli verfügbar bebob bietet nun eine komplette Palette an sehr kompakten Akkus für die Bereiche Kamera, Leuchten bis Audio-Equipment inklusive passenden Ladegeräten und Adaptern an. Als Ergänzung zu den ultrakompakten Vmicro (V-Mount) und Amicro (Gold-Mount kompatiblen) 14,4V Akkus punkten auch die neuen Ladegeräte mit extra schmalen Maßen und weniger Gewicht. AS2micro und VS2micro sind derzeit die kleinsten zweikanaligen Parallel-Schnellladegeräte auf dem Markt. Sie bestehen aus zwei kompakten Komponenten: der Powerbase mit den Maßen 66 x 92 x 45 Millimeter, passend für ein Paar Amicro- oder Vmicro- Akkus, und dem bebob S1micro AC-Adapter/ Schnellladegerät mit den Abmessungen 40 x 138 x 60 Millimeter. Zusammen liefern sie einen Ladestrom von 16,8 V / 2,5 A (2,5 A pro Kanal, oder 5,0 A Gesamtladestrom) bei einem Gewicht von nur 530 Gramm. Die Ladezeit variiert je nach Akku: Zwei 45 Wh Micros erreichen volle Kapazität in 1,5 Stunden, zwei 98 Wh Micros in maximal 2,5 Stunden und zwei 150 Wh Micros in 3,5 Stunden. VS4micro und AS4micro, konzipiert für die parallele 4-Kanal-Schnellladung, bringen inklusive integriertem Netzteil nur 1 Kilogramm auf die Waage. Bei gleicher Größe wie herkömmliche 2-Kanal-Ladegeräte können sie die doppelte Menge an Micro- Akkus aufladen. Die 8-Kanal-Parallelladegeräte für V-Mount und Gold-Mount, VS- 8micro und AS8micro, eignen sich insbesondere für den Transport im Flugzeug, da hier nur Akkus bis zu 100 Wh erlaubt sind. Innerhalb von rund drei Stunden können acht 45 Wh Micros, innerhalb von fünf Stunden acht 98 Wh Micros und innerhalb von sieben Stunden acht 150 Wh Micros vollständig aufgeladen werden. Die neuen Micro-Ladegeräte sind auch mit normalgroßen V-Mount und Gold-Mount Akkus kompatibel - wobei bei den 4-Kanal- bzw. 8-Kanal-Ladegeräten aufgrund des höheren Platzbedarfs nur jeweils die Hälfte an Akkus gleichzeitig aufgeladen werden kann. Das handliche S1Micro D-Tap Schnellladegerät ist ein ultrakompaktes, kostengünstiges und extrem schnelles Einzelladegerät für alle Arten von Akkus. Es wiegt nur 365 Gramm und lädt bei 168V/ 5A über D-Tap. Ein 45 Wh Akku erreicht seine Kapazität in 45 Minuten, ein 98 Wh in einer Stunde 15 Minuten und ein 150 Wh ist in einer Stunde 45 Minuten wieder einsatzfähig. www.LB-electronics.at, www.bebob.de MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt meldungen kurz & bündig Aviation City Klagenfurt 250 Betten entstehen, das ebenfalls in die Am 19. August stellte LILIHILL als neue Aviation City Klagenfurt integriert Mehrheitseigentümerin (74,9 Prozent) die Entwicklung des Airport Eine Fläche von rund 35.000 Quadratme- wird. Klagenfurt vor. Dieser soll bis 2024 tern wird die neue AVIFAIR ein Messezentrum mit bis zu sieben Hallen, einem zum „modernsten, effizientesten und passagierfreundlichsten“ Flughafen Messe- und Kongresszentrum sowie Freiflächen beheimaten. Durch die Einbettung Europas ausgebaut werden. Rund um den Flugbetrieb entsteht die neue in die Airport City Klagenfurt und die Foto: leisure communications/APA-Fotoservice/Raunig Aviation City Klagenfurt. Sie wird herausragende Verkehrsanbindung möchte die Alpe-Adria-Messe Klagenfurt mit einem zukunftsweisenden neben dem neuen Flughafen ein Flughafenhotel (AVITEL), ein Logistikzentrum (AVILOG), einen Technologiepark (AVIMOTION Angebot punkten, das sich ebenfalls positiv auf die Nächtigungs- und TecPark), ein Messezentrum (AVIFAIR) sowie umfangreiche Infrastruktureinrichtungen umfassen. Die Abfertigungskapazität des Airport Klagenfurt soll in den nächsten Tourismuszahlen auswirken soll. The New Airport Klagenfurt Jahren auf eine Million Passagiere pro Jahr erhöht werden. Das entspricht nahezu einer Verfünffachung der jährlichen Passagierzahlen: Unter dieser Marke, die als Dachmarke für die neue Aviation City dient, die in den nächsten Jahren entstehen und das Flughafenareal 2018 verzeichnete der Airport Klagenfurt knapp 230.000 Passagiere zu einem dynamischen Wirtschaftszentrum verwandeln soll, wird ab bei 3.566 Flugbewegungen. sofort der Flughafen auftreten. In der finalen Ausbaustufe werden AVIMOTION TecPark rund 375.600 Quadratmeter von der rund 580.300 Quadratmeter Mit dem AVIMOTION TecPark soll zudem bis 2030 auf einer Grundfläche von rund 257.000 Quadratmetern (rund 174.500 Quadratmeter großen Fläche bebaut und kommerziell nutzbar sein. Bis 2024 soll der gesamte Flughafen neu errichtet werden. Kernstück bebaute Fläche) ein Entwicklungs- und Anwendungszentrum für die Bereiche autonome und alternative Mobilität sowie Aviatik entstehen. der Maßnahmen ist ein neuer Flughafenkomplex mit neuem Terminal. Das General Aviation Center wird ebenfalls komplett neu errichtet. Der AVIMOTION TecPark soll zwischen 2020 und 2030 errichtet werden Zwei neue Hangars bieten zusätzliche Stellplätze für die General und im Vollausbau rund 4.000 neue Arbeitsplätze schaffen. LILIHILL beziffert die Investitionskosten mit mindestens 480 Millionen Euro. Aviation. Ein eigenes Flight Maintenance Center bietet moderne Wartungsmöglichkeiten für eine Vielzahl an gängigen Business- Als weitere Säule im neuen Aviation-City-Klagenfurt-Konzept soll Flugzeugen. zwischen 2020 und 2030 der AVILOG Logistik- und Gewerbepark auf Aviation City Klagenfurt einer Fläche von rund 136.500 Quadratmetern errichtet werden. Mit dem neuen AVITEL wird ein Airport- und Messehotel mit rund www.lilihill.at, http://klagenfurt-airport.at Nobadi Karl Markovics lässt in seiner nach „Atmen“ und „Superwelt“ dritten Regiearbeit die Welten zweier Menschen aufeinanderprallen, die nichts miteinander gemeinsam haben, aber für ein paar Stunden alles miteinander teilen. Ein alter Mann, ein toter Hund und ein afghanischer Flüchtling, der für drei Euro in der Stunde eine Grube gräbt. Der Untertitel könnte, so Markovics, auch „Das Märchen vom schlechten Gewissen“ lauten. Der alte Mann, die Hauptfigur, entwickelt am Ende seines Lebens so etwas wie die Wunschvorstellung von Reue und Vergebung. Aber warum nur eine Wunschvorstellung, eine Projektion? Warum keine „echte Reue“, keine „wirkliche Vergebung“? Heinrich Senft (Heinz Trixner) ist 93 und lebt in einem Schrebergartenhaus. Sein Hund ist in der Nacht gestorben. Er will ihn heimlich im Garten begraben. Zufällig trifft er einen afghanischen Flüchtling, der das Loch graben soll. Es kommt zu einer zaghaften Annäherung zwischen den beiden. Ein alter Nazi sucht am Ende seines Lebens einen Sinn, ein junger Flüchtling sucht am Anfang seines Lebens eine Zukunft. Auslöser für den Film war für Markovics eine politische Konferenz im Zuge der Flüchtlingssituation. „Ich hatte plötzlich ein ganz übles Gefühl. Plötzlich war wieder eine Fiktion da, wie man sie nicht gerne hat: Nämlich, dass Täter und Opfer umgedreht werden. Mein Film ist eine Geschichte von Schuld und Sühne und über Opfer und Täter, aber mehr noch über die Verletzlichkeit der menschlichen Existenz.“ Der 23-jährige Hauptdarsteller Borhanulddin Hassan Zadeh kam 2012 selbst als afghanischer Flüchtling nach Österreich. Er spricht neun Sprachen und Dialekte und führte in Afghanistan bereits im Alter von 14 Jahren ein Restaurant. Nach ersten Erfahrungen mit kleinen Bühnen- und Musikerrollen im Rahmen eines von der Schauspielerin Hilde Dalik ins Leben gerufenen Theaterprojekts ist „Nobadi“ sein erster Film und seine erste Hauptrolle. Die NÖ-Premiere findet am 27. September um 20 Uhr im Cinema Paradiso Baden statt mit anschließendem Gespräch mit Regisseur Karl Markovics und den Darstellern Heinz Trixner und Borhan Hassan Zadeh. Kinostart: 4. Oktober 2019 Buch und Regie: Karl Markovics Produzenten: Dieter Pochlatko, Jakob Pochlatko Kamera: Serafin Spitzer Musik: Matthias Loibner Schnitt: Alarich Lenz Ton: William Eduard Franck, Philipp Mosser, Reinhard Schweiger, Bernhard Maisch www.epofilm.com/en/movie/nobadi/ www.facebook.com/NobadiFilm/ Fotos: Petro Domenigg/EpoFilm MEDIA BIZ

MEDIA BIZ digital

MEDIA BIZ November #244
MEDIA BIZ Oktober 2019 #243
MEDIA BIZ September #243
MEDIA BIZ Sommer 2019 #241
MEDIA BIZ MAI #240
MEDIA BIZ April #239
MEDIA BIZ März 2019
MEDIA BIZ Dezember2018 #236
MEDIA BIZ November #235
MEDIA BIZ Oktober 2018 #234
MEDIA BIZ September#233
MEDIA BIZ JUNI (Sommer) 2018
MEDIA BIZ 231 MAI 2018
MEDIA BIZ 228 MÄRZ 2018
MEDIA BIZ Branchenführer
MEDIA BIZ 226
MEDIA BIZ 227
© 2017 by Mediabiz