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MEDIA BIZ März 2019

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iopic schaffen zurück

iopic schaffen zurück zum Inhalt „Bohemian Rhapsody“ – Song Facts Der Kinoerfolg katapultierte Mercurys Meisterwerk, in dem er möglicherweise sein sexuelles Outing in Metaphern aufbereitet, erneut in die Pole Positions der globalen Charts. Allein in den USA hat „Bohemian Rhaposdy“ heute als Digital Single siebenfaches Platin erzielt. Entstehungsgeschichte und Aufnahmeprozess des rund 1,7 Milliarden Mal und damit meist gestreamten Songs des 20. Jahrhunderts markieren einen Höhepunkt im Kinofilm. 1975 von Freddie Mercury für das vierte Studioalbum und für Opus Magnum „A Night at the Opera“ verfasst, wurde „BoRap“ in vier Studios zugleich aufgenommen. Die Multi-Layer Vocals mit den opernhaften „Galileos“ und „Figaros“ brachten die damals analoge Aufnahmetechnik an ihre Grenzen. Die knapp sechs Minuten vereinen im genresprengenden Rockexperiment Hardrock, Ballade und Mini-Oper. Die Plattenfirma von Queen weigerte sich zunächst, den Song als Single zu veröffentlichen. Weihnachten 1975 regierte „BoRap“ neun Wochen lang die britischen Charts, die Single wurde zur erfolgreichsten der vergangenen 25 Jahre. Der begleitende Promo-Film wurde als erstes anerkanntes konzeptionelles Musikvideo Vorreiter von MTV. Nach Freddie Mercurys tragischem Tod am 24. November 1991 schoss die „Rhapsody“ erneut weltweit auf Platz eins. Mike Myers kultige „Headbanging“-Autoszene im damaligen Kinohit „Waynes World“ (1992) brachte diesen unverwüstlichen Klassiker einem jungen Publikum nahe. Auch dem damals zehnjährigen amerikanischen Adam Lambert … Tribute Concert for Aids Awareness“ am 20. April 1992 im Londoner Wembley Stadion rührte das Stadionpublikum und ließ es zugleich vor Begeisterung springen und „headbangen“ wie im damaligen Filmhit „Waynes World“. Diese Mischung aus tiefer Emotion und von Energie durchdrungener Lebensfreude trifft jenes Gefühl, das zahlreiche Queen-Klassiker und natürlich auch der Film vermitteln. „Obwohl die ersten Drehtage viel abverlangten, war jeder voller Adrenalin, wir hätten die ganzen Nächte weiter drehen können“, so Produzent Graham King über die triumphale Repro- Foto: Universal International Music duktion des Live Aid- Auftritts von Queen, welche als beste Rockperformance aller Zeiten gilt. Für die Queen-Urgesteine Brian May und Roger Taylor hat die Begegnung mit ihren jüngeren „Alter Egos“ in Kostüm und Maske auf dem aufwändig nachgebauten Wembley-Set wohl auch die Frage aufgeworfen: „Is this the real Life?“. Diese und weitere Bohemian Rhapsody Lyrics zierten als Leuchtschrift die Carnaby Street in Soho, als am 23. Oktober die Weltpremiere in London stattfand. In „Queen-Dimensionen“ wurde die Wembley Arena – unweit des Wembley Stadions, welches Queen 1986 auf ihrer Magic- Brian May am Set von Bohemian Rhapsody mit Alter Ego Gwilym Lee (re.) und Produzent und Queen-Fan Graham King (mitte). Foto: 2oth Century Fox Tour mehrfach ausverkauften - dafür in einen 6.500 Sitzplätze fassenden Kinosaal samt riesiger Leinwand und „Mega Purple Carpet“ verwandelt. Ein Event, dem auch der Verfasser dieser Zeilen euphorisch beiwohnte. Den stehenden Ovationen bei der Mega-Premiere folgte beim (nahezu) globalen Kinostart in jedem Land sofort die Pole Position der Kinocharts – lückenlos und weltweit! Vor allem das faszinierende Spiel nicht nur Rami Maleks als Freddie Mercury, sondern des gesamten Ensembles zieht den Zuschauer in seinen Bann. Dies, darüber sind sich auch Brian May / Gwilym Lee, Roger Taylor / Ben Hardy und Joseph Mazzello als Bassist John Deacon einig, ist dem persönlichen Coaching der realen Queen-Legenden Brian May und Roger Taylor zu verdanken. Bassist John Deacon (67) hat sich offiziell 1997 nach dem posthumen „Made in Heaven“-Album zurückgezogen. Mit erzählerischer Leichtigkeit zeigt der Film neben dem kometenhaften Aufstieg der Band, gespickt mit zahlreichen ihrer Hits, die Zerrissenheit Mercurys zwischen seiner Sexualität und Suche nach erfüllter, wahrer Liebe, die mit der tödlichen Diagnose HIV endet. Und doch wird der Zuschauer gut gelaunt entlassen, mitgerissen durch die schiere Energie der Musik von Queen. Und diese kann man bald bei der kommenden Rhapsody- Tour live erleben: Wieder zum „Number One Artist“ der USA gekrönt und bei Kinostart mit bis zu zwei Dutzend Titeln in den diversen Billboard Song Charts, rocken Queen mit ihrem schon seit 2011 bewährten „neuen“ Sänger Adam Lambert diesen Sommer erneut die Arenen und Stadien Nordamerikas. Zudem soll es Gedanken zu einer Filmfortsetzung geben … Aber wollen wir Mercurys Aids- Tod wirklich auf der großen Leinwand erleben? Wo wir uns gerade durch ihn ein Stück überlebensgroß fühlen dürfen … MEDIA BIZ

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