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MEDIA BIZ März 2019

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kurz meldungen & bündig

kurz meldungen & bündig zurück zum Inhalt + + + + + + + + + + + + • Artist Bewerbungen für das Club- und Showcase Festival Waves Vienna (26. - 28. September 2019) sind bis zum 31. Mai via Gigmit möglich. www.wavesvienna.com/de/band-bewerbung/ • Die nächste Zulassungsprüfung für die Studienrichtung Tonmeister an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien am Institut für Komposition und Elektroakustik findet am 25. und 26. Juni 2019 statt. Anmeldeschluss ist der 24. Mai 2019. www.derton.at S H O R T C U T S • make-up artist design show (mads): Die zehnte Ausgabe der Fachmesse für Maskenbildner und Visagisten findet am 30. und 31 März in der Messe Düsseldorf statt. www.make-up-artist-show.de • Film+Video @ Photo+Adventure 2019 (9. und 10. November, Messe Wien Halle B + Messe Congress): Bis 29. März gelten noch die Frühbucherpreise. www.photoadventure.at/pa/film-video/ www.mediabiz.at/P+A.htm • Vitec Imaging Solutions, ein Geschäftsbereich der Vitec Group plc, hat den Zubehör-Hersteller Syrp Limited übernommen und in die Sparte „Imaging Solutions“ integriert, die ab April 2019 die motorisierten Kamera-Slider und Motion-Control-Geräte sowie entsprechende Software-Lösungen des neuseeländischen Unternehmens weltweit vertreiben wird. www.syrp.co, www.vitecgroup.com • Start-Stipendien 2019: Das Bundeskanzleramt Österreich schreibt insgesamt 35 mit je 7.800 Euro dotierte Stipendien (Laufzeit jeweils sechs Monate) für den künstlerischen Nachwuchs (geboren nach dem 31. Dezember 1983) in den Bereichen Musik und darstellende Kunst aus. Ende der Einreichfrist: 31. März 2019 www.kunstkultur.bka.gv.at/ausschreibungen-kunst Cannes Corporate 2019: Call for entries Die Veranstalter der Cannes Corporate Media & TV Awards laden Filmschaffende, Auftraggeber, Agenturen, Fernsehsender sowie Studierende aus aller Welt dazu ein, ihre innovativen und kreativen Produktionen für Foto: Filmservice International, Stephan Huger den Wettbewerb der Jubiläumsausgabe einzureichen. Zur Auswahl stehen folgende Kategorien: Corporate Filme und Videos, Dokumentationen und Reportagen (TV, Online, Kino), Corporate Online Medien, Production Arts & Crafts und Studierende. Insgesamt stehen 42 Kategorien zur Einreichung zur Verfügung. Neu in diesem Jahr im Bereich Dokumentationen und Reportagen sind die Kategorien „Politische Themen“ und „Geschichte und Persönlichkeiten/Porträts“. Die begehrten Delphin Trophäen werden dieses Jahr bereits zum zehnten Mal an die Macher der weltbesten Wirtschaftsfilme, Online-Medien, Dokumentationen und Reportagen verliehen. Die Jury, bestehend aus Filmexperten, darunter Oscar & Emmy Gewinner, sowie Profis aus der Marketing- und Kommunikationsbranche, bewertet im Juli und August alle eingereichten Produktionen. Ende der Einreichfrist: 7. Juni 2019. Ein Frühbucher-Rabatt von zehn Prozent wird bei allen Einreichungen gewährt, die bis zum 13. März 2019 abgeschlossen werden. Die Cannes Corporate Media & TV Awards konnten im letzten Jahr mit mehr als 1.000 Einreichungen und 320 Gästen ein absolutes Rekordjahr verzeichnen. Festivaldirektor Alexander V. Kammel freut sich, „dass sich die Cannes Corporate Media & TV Awards innerhalb von zehn Jahren mit einer stetig wachsenden Teilnehmerzahl an der weltweiten Spitze der Festivals für Wirtschaftsfilme positionieren konnten.“ Im Rahmen der diesjährigen Awards Days am 25. und 26. September in Cannes wird wieder eine Reihe an Vorträgen zu aktuellen Trends der Branche sowie die Festival- Mediathek geboten, in der alle eingereichten Produktionen gesichtet werden können. www.cannescorporate.com Neue Profi-In-Ears von Sennheiser Die beiden neuen Modelle der IE-Serie IE 400 PRO und der IE 500 PRO wurden erstmals auf der NAMM vorgestellt. „Beide arbeiten mit nur einem breitbandigen dynamischen Hochleistungswandler, der den gesamten Frequenzbereich abdeckt. Der Klang ist somit frei von Verzerrungen, detailliert und genau“, erklärt Jannik Schentek, Produktmanager bei Sennheiser. Diese dynamische Treibertechnologie, die den In-Ears eine natürliche, klare sowie tiefe und breite Soundstage verleiht, nennt Sennheiser TrueResponse. Die Verzerrung (THD) liegt bei unter 0,08 Prozent bei 1 kHz und 94 dB. Damit reduziert sich für den Träger der In- Ears der akustische Stress. Dank ihres Treiberdurchmessers von nur 7 Millimetern kann bei beiden Modellen ein sehr flaches, leichtes und ergonomisch geformtes Ohrpassstück eingesetzt werden. Der „Sound-Kanal“ der Ohrhörer hat zwei Rastpositionen, auf denen die Adapter aufgesteckt werden können. Die optimale Abdichtung sorgt zudem für eine kraftvolle Basswiedergabe sowie für eine Reduzierung des Umgebungsschalls von bis zu 26 dB. Alle Modelle der IE-Serie sind mit einer zum Patent angemeldeten, bruchsicheren Kabelführung versehen, bei der die Knickschutztülle des Kabels direkt auf dem Ohrpassstück sitzt. Ein roter Ring am Kabel markiert die rechte Seite der In-Ears. Die beiden neuen Modelle haben ein austauschbares Kabel mit verstärktem Ohrbügel. Der IE 400 PRO wird mit einem schwarzen, geraden Kabel geliefert, der IE 500 PRO mit einem klaren, verdrillten Kabel für noch besseren Schutz gegen Körperschall. Der IE 500 PRO hat zwischen 1 und 2,5 kHz, klingt direkter und hat zudem einen breiteren Frequenzgang und ein paar mehr dBs beim Schalldruck. Die für Musiker und DJs und auch für Tontechniker konzipierten In-Ears sind ab März verfügbar: der IE 400 PRO zum Preis von 349 Euro und der IE 500 PRO um 599 Euro. Beide Modelle sind in „Smoky Black“ und klar erhältlich. Im Lieferumfang enthalten ist ein Case für den Transport, Ohradapter aus Silikon und Memory- Schaumstoff, ein Reinigungswerkzeug und ein Klinkenadapter (3,5 auf 6,3 Millimeter). www.sennheiser.at Foto: Sennheiser MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt menschen kolumne Am Ende des Tages von Wolfgang Ritzberger MEDIA BIZ Man kann sich fast alles schönreden, aber am Ende des Tages zählen meist doch die Ergebnisse. Je konkreter, desto eindeutiger. Für den ORF sind das ganz einfach die Quoten. Beim Kinofilm, ja beim Kinofilm, also, da ist das nicht so einfach. Der Filmkritiker des Profil, Stefan Grissemann, gab darauf in einem Profil-Blog vor der Verleihung des Österreichischen Filmpreises eine Antwort. Nachdem er seine Zufriedenheit über die Nominierungen zum besten Film und zur besten Doku festmachte, tippte er bei „Waldheims Walzer“ richtig, „Murer - Anatomie eines Prozesses“ hätte er nicht als Sieger gesehen. Auf die Frage, warum die nominierten Filme im Kino eher nicht reüssiert hätten (Ruth Beckermanns Doku über Kurt Waldheim kam auf etwas mehr als 27.000 Besucher, der Film über den Murer-Prozess auf 16.000, „Angelo“ erreichte grad mal die 10.000 und „L´Animale“ nicht einmal die 4.000 Besucher), meinte er, so könne man das nicht sehen. Die Besucherzahlen für die Waldheim-Doku wären für so ein Thema mehr als bemerkenswert und die anderen Filme seien bei Festivals auf der ganzen Welt von „vielen hunderttausend Menschen“ (wörtliches Zitat, ich hab’s mir zweimal angehört) gesehen worden. In Zeiten von Netflix und Co müsse man damit rechnen, dass die Kinobesucherzahlen zurückgingen, was ja auch 2018 konkret der Fall war. Kritiker dürfen ihre eigene Meinung als ihre Wahrheit verkaufen. Kritiker dürfen sich auch versprechen oder irren, denn von „vielen hunderttausend“ Besuchern bei Festivals kann natürlich keine Rede sein. Der Schluss, dass es keine im Kino erfolgreicheren Filme gebe, stimmt auch nicht. Beginnt damit wieder die unnötige Debatte „Kunst versus Kommerz“, die in den Köpfen der in die Jahre gekommenen Rebellen des österreichischen Films aus den 70er Jahren scheint’s noch tief drinnen steckt und die Grissemann hier leise andeutet? Hoffentlich nicht. Den Österreichischen Filmpreis 2019 könnte man auch anders interpretieren, die breite Streuung an Nominierungen zeigt, es gab heuer keine Favorites, also keine Filme, hinter denen sich die Mitglieder der Akademie, also ein qualifizierter Querschnitt der Filmschaffenden des Landes, versammeln konnten oder wollten. Und, es war heuer eindeutig eine sehr politische Entscheidung. Beide Regisseure, Ruth Beckermann und Christian Frosch, ließen daran auch keinen Zweifel. War der Auftritt von Lukas Miko letztes Jahr, als er die Initiative „Klappe auf“ vorstellte, noch eine auch als solche geplante Überraschung, so konnte es sich heuer so gut wie kein Dankesredner verkneifen, ein politisches Statement loszuwerden - bis dann schon zur Hälfte des Abends zwar alles, aber noch nicht von allen, gesagt war. Vor dem falschen Publikum, denn an diesem Abend waren sich im Festsaal des Wiener Rathauses in dieser Frage wohl alle mehr oder weniger einig - auch wenn nicht alle Anwesenden direkt von der Party danach zur mittlerweile wieder „in“ gewordenen Donnerstagsdemo aufbrachen. Dass der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und seine Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler ihren wahrscheinlich ersten Auftritt vor den Filmschaffenden für ein flammendes Bekenntnis für den Film nutzen, verbunden sogar mit Versprechungen hinsichtlich Budget und Mitteln, harrt jetzt der Umsetzung. Wäre auch die aus meiner Sicht einzig taugliche Antwort auf die Kunst-Kommerz Debatte. Mehr Geld, mehr Möglichkeiten und damit mehr Film. Wäre auch für den Bund, ÖFI und FISA ein taugliches Rezept. Denn die mittlerweile schon öfters geäußerte Meinung, nur mehr erfolgreiche Filme zu fördern, scheitert an den prognostischen Fähigkeiten aller Beteiligten. Wäre unter den Filmschaffenden dieses Landes jenes Genie zu finden, das vorher weiß, was ein Erfolg wird, warats schon aufgefallen. Auch der im Kino auffallend erfolgreich gestartete Film „Love Machine“ (beachtliche 85.000 nach dem dritten Wochenende) ist jetzt nicht der jüngste einer kontinuierlichen Kette von Blockbustern der Produktionsfirma, und die beachtlichen Quoten der TV-Serie „Walking on Sunshine“ wurden auch erst im Nachhinein als „eh logisch“ von allen qualifiziert. Wie weit Publikumsgeschmack und Experten auseinander liegen können zeigt David Schalkos „M“. In den sozialen Medien wurde nach der Ausstrahlung der angebliche Absturz prognostiziert und heftig diskutiert, bis dann am Montag mit rund 600.000 Zusehern für beide Folgen „M“ als Quotensieger des Abends feststand (nur der WM Slalom am Sonntagnachmittag versammelte doppelt so viele Zuseher vorm Patschenkino). „M“ war damit knapper Sieger gegen die „in memoriam“ ausgestrahlte Rosamunde Pilcher Verfilmung in ORF 2. Das Umfeld miteinbezogen, hat „M“ die Zuseherzahlen in ORF 1 vom ZIB-Magazin weg verdoppelt und ORF 2 von der ZIB weg halbiert. Am Ende des Tages ist man meistens gscheiter. The MultiViewer Disruptors

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