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MEDIA BIZ Dezember2018 #236

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gespräch menschen

gespräch menschen zurück zum Inhalt Stephen King auf der Visitenkarte Alexander Bruckner Der 1981 geborene Wiener arbeitete nach seinem Regiestudium an der New York Film Academy, wo er 2007 graduierte, bis 2010 als freiberuflicher Kameramann, Regieassistent und Produzent in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2014 schloss er das Studium in Film & TV Produktion an der Donau Universität Krems mit einem Master ab und gründete seine Filmproduktionsfirma Live Free, Live Film Productions. Seine Kurzfilme „Udet – Die vergessenen Briefe“ und „Onatah“ liefen bei nationalen und internationalen Festivals und wurden beide mit Auszeichnungen bedacht. „Rest Stop“ Die Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers Stephen King wurde ursprünglich in der Dezember- Ausgabe 2003 von Esquire veröffentlicht, 2004 mit dem National Magazine Award for Fiction ausgezeichnet und später in Kings 2008 Just After Sunset gesammelt. Warum der Wiener Regisseur Alexander Bruckner schon lange unbedingt ein Werk von Stephen King verfilmen wollte und wie er nun tatsächlich die Filmrechte für „Rest Stop“ erhalten hat, erzählt er im Gespräch mit Sylvia Bergmayer. Fans von Stephen King werden bald mit einigen Verfilmungen seiner Werke beglückt. Vor kurzer Zeit hat er einige Geschichten frei gegeben, vor allem für junge Filmemacher, die keine Millionenbudgets zur Verfügung haben. „Jetzt wurden ungefähr zwei Dutzend Geschichten frei gegeben, und ich war sehr erfreut, dass „Rest Stop“ dabei war. Ich habe das Büro von Stephen King kontaktiert, Bewerbungsunterlagen geschickt, und vor wenigen Wochen kam die erfreuliche Nachricht. Der Vertrag wurde bereits von Stephen King unterzeichnet“, erzählt Alexander Bruckner. Die Adaption der Geschichte wird der Oscar-nominierte US-Autor Tab Murphy schreiben, gedreht wird 2019 in Los Angeles. Die Premiere, auch in Österreich, ist für Frühjahr 2020 geplant. Wie konnten Sie Tab Murphy für das Projekt gewinnen? Ich habe letztes Jahr drei Monate in Kalifornien gearbeitet. Da habe ich ihn kennengelernt. Ich wusste, dass er ein großer Fan von Stephen King ist, vor allem von seinen Horrorfilmen, während es mir eher die Thriller angetan haben. Er war gleich Feuer und Flamme, als ich ihn fragte, ob er eine Adaption der Geschichte schreiben will. Bis Ende des Jahres wollen wir das Drehbuch fertig stellen. Im Februar werde ich nach Los Angeles zurück gehen, für sechs bis 12 Monate. Die Filmmusik schreibt übrigens Gerrit Wunder, ein österreichischer und international mehrfach ausgezeichneter Film- und TV- Komponist, mit einer Bandbreite von Musik zu TV-Serien oder zum Western „Dead Man“ bis zu Naturdokus für Red Bull Media. Die Position des DoP ist zur Zeit noch offen, allerdings hat Kim Howland, Academy Award Winner 2009, bereits sein Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Wird es eine österreichische Produktion? Voraussichtlich eine österreichisch-amerikanische Koproduktion mit einem österreichischen Produzenten. Ich habe ja in Österreich eine Produktionsfirma. Mit Max Skrein, der seit ein paar Jahren in L. A. wohnt und dort auch eine Produktionsfirma hat, gibt es schon Gespräche, und er ist sehr interessiert. Ein Schweizer Kollege, Tizian Gruner, ist ebenfalls an dem Projekt interessiert. Das ist jedoch noch nicht endgültig fixiert. Jedenfalls werden wir es kurz und knackig machen, unter 15 Minuten, damit wir auch bei Festivals mit diesen Vorgaben zugelassen werden. Die Rechte werden aber nicht vollständig an Sie übertragen? Sie gelten vorerst für ein Jahr mit Option auf ein weiteres, wenn das fertige Produkt abgeliefert wird. Das wird vom Büro des Meisters evaluiert, und wenn es dann den Stephen-King-Stempel bekommt, darf es auch kommerziell genutzt werden. Es ist natürlich ein schönes Projekt auf der Visitenkarte. Mit einem Oscar-nominierten Drehbuchautor und einem renommierten österreichischen Filmkomponisten kann man schon im Zuge der Realisierung des Projektes weitere Türen viel leichter öffnen. Und zumindest ein Beispiel gibt es ja schon, das so begonnen und dann zu einer großen Hollywoodproduktion von Stephen King geführt hat. Das ist natürlich auch bei uns das nächste Ziel. Oberstes Ziel ist also ein Langfilm eines Werkes von Stephen King? Prinzipiell ein Langfilm. Wenn es ein Stephen-King-Film wird, wäre das sensationell. Aber sollte mein erster Langfilm mein eigener werden, zu dem ich gerade das Drehbuch schreibe, bin ich natürlich auch nicht böse. Ist es ebenfalls ein Thriller? In englischer Sprache? Es ist eine düstere Variante von „Eat Pray Love“, eine Mischung aus „Leaving Las Vegas“ und „Fight Club“. Ein von Albträumen geplagter Ehemann verlässt sein soziales Umfeld, um zu sich selbst zu finden. Ursprünglich in deutscher Sprache verfasst, habe ich das Drehbuch bei der österreichischen Filmförderung eingereicht, leider ohne Erfolg. Sagt die Filmförderung einmal nein, ist der Film hierzulande ja quasi gestorben. Für mich aber natürlich nicht. Jetzt schreibe ich in englischer Sprache, für den amerikanischen Markt. Dort gibt es ganz andere Optionen, einen Film zu finanzieren. MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt menschen gespräch Fotos: Live Free, Live Film Was hat Sie an „Rest Stop“ fasziniert? Oft sind ja bei Stephen King die Figuren, die die Bösewichte sind, eigentlich die Guten. Man denke an „The Shawshank Redemption“ oder „The Green Mile“. In „Rest Stop“ ist es umgekehrt. Es geht um einen jungen, schüchternen Autor, der in einer brenzlichen Situation das Biest rauslassen muss, damit er einer jungen Frau helfen kann. Er trägt zwei Figuren in sich, die eine kommt nur dann raus, wenn es wirklich gefährlich wird. Eine Alter Ego Geschichte. In meinem Drehbuch „Kidman & Manson“ kommt auch eine Person mit zwei Persönlichkeiten vor. Wie sind die Produktionsbedingungen in L. A. im Vergleich zu Österreich? Das ist eine Filmwirtschaft, die seit über 100 Jahren darauf spezialisiert ist, Geld zu machen. Bei uns ist es doch eher eine kulturelle Sache, ein Kulturgut. Was in Österreich allerdings sehr gut funktioniert, ist die Werbebranche. Ich habe hier schon mit Produktionsfirmen aus Russland oder Abu Dhabi gearbeitet. Wien scheint dafür ein beliebter Spot zu sein. Gibt es in L. A. auch Incentives? Ja, Steuererleichterungen, vor allem, weil L. A. so teuer geworden ist. Damit versucht man die Produktionen wieder nach L. A zurück zu holen. Film+Video @ Photo+Adventure 9. + 10. November 2019 • eigens gebrandeter Ausstellungsbereich • Bühne mit Live-Shows • Fachvorträge, Seminare, Workshops • Meeting Lounge Ab 2018 jährlich in Wien: Film+Video – der neue Branchentreff im Rahmen der Photo+Adventure - eine Kooperation mit MEDIA BIZ. Kontakt: video@photoadventure.at www.photoadventure.at • www.mediabiz.at/P+A.htm MEDIA BIZ

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