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MEDIA BIZ Dezember2018 #236

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wirtschaftsfilmfestival

wirtschaftsfilmfestival schaffen Vielfältig und fair So präsentieren seit 2007 die Veranstalter das Film Forum Linz, das seither im Zweijahres-Rhythmus den österreichischen Werbe- und Wirtschaftsfilmschaffenden eine Plattform bietet. Am 15. November wurden im Rahmen einer Leistungsschau die Sieger in sechs Kategorien gekürt. Text: Sylvia Bergmayer Siegerfilm in der Kategorie „Future – Der junge Film“:„Colors“ von Shereen Deen und Sandra Hofer. Till Fuhrmeister, Head of Film und Creative Director MMA, nahm den Preis stellvertretend für die Studierenden von Claus Muhr entgegen. Geht man von den in der Kategorie „Future - Der Junge Film“ nominierten Filmen aus, braucht man sich um die Qualität des österreichischen Filmschaffens auch künftig keine Sorgen zu machen. Auffällig, nämlich gleich vier Mal vertreten war die Fachhochschule Salzburg, der fünfte nominierte Beitrag kam von der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. „Das hängt immer vom Engagement der Lehrer ab“, erklärt Claus Muhr, selbst Filmschaffender und Branchensprecher und Initiator des Festivals. „Till Fuhrmeister von der FH Salzburg ist wirklich engagiert, motiviert die Studierenden, ihre Filme zu präsentieren. Und sie räumen auch international mit ihren Beiträgen immer wieder Preise ab. Die sind auch wirklich gut, die Ausbildung im Bereich Film ist großartig, obwohl das Institut MultiMediaArt heißt.“ Dem Nachwuchs eine Bühne zu bieten, war und ist ein großes Anliegen der Veranstalter, die deshalb als erstes Wirtschaftsfilmfestival in Österreich eine Nachwuchsfilmkategorie geschaffen haben. Insgesamt 98 Filme aus sieben Bundesländern wurden dieses Jahr in den sechs Kategorien - Image Film, Corporate Video, Technologie Film, TV + Kino Spot, Future - Der Junge Film und Tourismus Film - eingereicht. Über die Jahre sind die Einreichungen aus den Bundesländern sukzessive gestiegen. Wobei gerade aus Vorarlberg, obwohl es da eine florierende Szene gibt, leider sehr wenig kommt, bedauert Claus Muhr. „Aber unser Konzept funktioniert wunderbar. Und wir arbeiten ja immer wieder daran, die Veranstaltung noch attraktiver zu machen. Heuer hatten wir eine spannende Keynote, die Gerhard Kürner von Lunik2 zum Thema: „Das Ende des Werbefilms, wie wir ihn kennen’ gehalten hat. Ein wenig provokativ, aufrüttelnd, ganz bewusst aus Werbeagentursicht.“ Moderiert wurde die Veranstaltung im Festsaal der Wirtschaftskammer OÖ erstmals von Gabriele Egger (Marketing und PR der Grand Garage in der Tabakfabrik). „Sie war auch Jurymitglied und deshalb auch sehr gut mit dem Thema und den Beiträgen vertraut. Auf der Bühne haben wir heuer auch weniger Ehrengäste gehabt, dafür das erste Mal wirklich alle Sieger für einige Minuten zu Wort kommen lassen. Als weiteres Zeichen unserer Wertschätzung. Wir müssen uns ja keine Sorgen machen, dass dann die Bühne leer ist. Die Nominierten kommen immer alle zum Festival, da müssen wir uns auch nicht weiter darum kümmern. Hin und wieder ist jemand verhindert, aber es war noch nie der Fall, dass ein Gewinner nicht anwesend war“, freut sich Claus Muhr. „Wir schauen so gerne den Geschichten zu, die hier erzählt werden“, lautet der Slogan des Festivals und diesem entsprechend ist der Hauptteil des Programmes den nominierten Filmen gewidmet, dieses Jahr 27 zurück zum Inhalt an der Zahl, die in voller Länge gezeigt werden. Immerhin bedeutet beim Film Forum Linz nominiert auch zugleich ausgezeichnet. In der Jury, die sich aus Film-, Kommunikations- und Marketing-Experten zusammensetzt, sind bewusst keine Auftraggeber vertreten. Die Jury nominiert mehrere Filme pro Kategorie. Aus den Nominierungen werden bei Preiswürdigkeit Kategorie-Sieger ermittelt. Die Sieger kommen dieses Jahr aus Tirol, Oberösterreich, Wien und Salzburg. Mit dem Gedanken, den Wettbewerb jährlich auszurufen, hat Claus Muhr auch schon gespielt: „Ich würde ihn sehr gerne jedes Jahr veranstalten, bin aber nicht sicher, ob dann wirklich eine entsprechende Anzahl an Einreichungen kommt. Spannend wäre es schon, denn beim Zwei-Jahres-Rhythmus kommen natürlich auch Beiträge rein, die ‚alt’ sind. Andererseits gibt es mittlerweile diese vielen Werbepreise von der Werbung- und Marktkommunikation, die sich alle auf Foto- und Bewegtbild- Kategorien stürzen.“ Einen Wettbewerb auszurufen, ist natürlich auch mit einem enormen administrativen Aufwand verbunden. Claus Muhr sieht das mittlerweile deutlich gelassener: „In den letzten Jahren war das schon heftig. Heuer haben wir erstmals das Upload-Tool von Alpha Awards aus Wien eingesetzt, das hat wunderbar funktioniert und uns einiges an Administrationsaufwand erspart.“ Den kulinarischen Abschluss des Festivals hat Claus Muhr mit einem Statement verbunden. Kochen als Türöffner zwischen Kulturen nutzt der gemeinnützige Verein „Über den Tellerrand“ (www.ueberdentellerrand. org/linz), der seinen Ursprung in Berlin hat, wo auch die Dachorganisation beheimatet ist. Mittlerweile wird in mehr als 30 Städten über den Tellerrand gekocht, auch in Linz. Der Verein arbeitet mit Geflüchteten und Migranten zusammen. Beim Film Forum Linz wurde zu afghanischsyrischer Küche Mühlviertler Bier MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt schaffen wirtschaftsfilmfestival und Weinviertler Wein aufgetischt. Und diese Kombination hat wohl nicht nur Claus Muhr wunderbar gemundet. Bewusstsein für Themen wie Ausgrenzungen oder Rassismus möchten auch Shereen Deen und Sandra Hofer, beide Studierende am Studiengang MultiMediaArt (MMA) an der FH Salzburg, schaffen. Und das gelingt ihnen mit dem von der Jury in der Kategorie „Future – Der junge Film“ zum Kategorie-Sieger gewählten Film „Colors“, der auch für den ARFF Barcelona 2019 nominiert ist, sehr eindringlich. Sie erzählen die Geschichte der immer wiederkehrenden Geschichte. Erstmals eingereicht hat dieses Jahr die Wiener Querschuss Film OG (www.querschuss.at) und auch gleich in der Kategorie „Image Film“ gewonnen. „Making The Past Speak“ macht entsprechend dem Filmtitel die Arbeit von OREA - Institut für Orientalische und Europäische Archäologie sichtbar. Die Tiroler Wildruf OG (www. wildruf.com) war erneut unter den Gewinnern, dieses Jahr in der Kategorie TV + Kino Spot mit der bereits vielfach ausgezeichneten Produktion „Nonoy and the Sea Monster“. In dem auf einer Insel in den Philippinen im Auftrag des WWF unter der Regie von Michael Rittmannsberger produzierten Film schafft ein kleiner Junge, der sich mutig dem Fischfressenden Ungeheuer stellt, Bewusstsein für unser tägliches Handeln. Fotos: PELZL Roland /cityfoto Die Linzer Forafilm (www.forafilm.com) war heuer gleich drei Mal nominiert und hat hier erstmals gewonnen, dafür gleich zwei Mal. Was Linz alles zu bieten hat, verpackt Forafilm in ihrer bilderreichen Rundreise durch die Stadt für den Tourismusverband Linz und gewinnt mit „Visit Linz“ den Preis in der Kategorie „Tourismusfilm“. Der Sonderpreis für „Beste Kamera“ ging an Dragan Gajanovic für „Der goldene Bukephalos“, den ebenfalls von Forafilm im Auftrag der Agentur Pillcom produzierten Imagefilm über den Künstler Andje Pietrzyk. Mit dem in der Kategorie „TV- Spot“ nominierten Beitrag für das Rote Kreuz Oberösterreich haben die Linzer einige Tage später einen Caesar-Werbepreis in der Kategorie „Bewegtbild“ abgeräumt. Bekannt wurde Forafilm vor allem mit dem Film „Korida“, der mehrere Protagonisten auf ihrer bewegenden Reise durch die Welt der bisher kaum filmisch festgehaltenen bosnischen Stierkämpfe, der Koridas, begleitet. Ebenfalls bereits mehrfach ausgezeichnet wurde der von der Linzer Prime Concept GmbH (www.primeconcept.at) im Auftrag der wanted Werbeagentur für Poloplast produzierte Beitrag „Poloplast – Pure Progress“, der diesjährige Gewinner in der Kategorie „Corporate Video“. Der Film bietet Einblicke in die Ära des Kunststoffrohres und die Entwicklungsarbeit eines österreichischen Wegbereiters und Marktführers in diesem Bereich. „Citrocasa - Revolution Advance“, produziert von der Linzer Pusch TV (www.pusch.tv) im Auftrag der Citrocasa TMP GmbH, führt durch das Innenleben einer Orangenpresse und deren Mechanismus. Die Umsetzung beeindruckte die Jury und brachte den Sieg in der Kategorie „Technologie Film“ ein. Neben dem Preis für die beste Kamera wurde dieses Jahr ein weiterer Sonderpreis für herausragende Einzelleistungen vergeben. Der Sonderpreis für beste Musik ging an „PIA Automation - We automate your world“, produziert von der Grazer Shot Shot Shot OG. Komponiert wurde die Musik von Daniel Bauer, produziert von Bernd Heinrauch (Cow Udders); für das Sound Design war Christofer Frank verantwortlich, an den Drums Julia Prötsch. Die nächste Ausgabe findet im November 2020 statt. www.filmforumlinz.at Die Gewinner der Kategorien und der Sonderpreise: Stehend v. l.: Maria Klimitsch, WKO / Till Fuhrmeister, FH-Prof. FH Salzburg MMA / Bernhard Holzhammer, Wildruf Film / Daniel Bauer, Richard Techt, Shot Shot Shot / Bernhard Pusch, Pusch TV / Dinko Draganovic und Sinisa Vidovic, Forafilm; Sitzend v.l.: Christoph Strobl, Christoph Petrik, Viktor Schaider, Querschuss Film / Claus Muhr, Branchensprecher Film+Musikwirtschaft OÖ / Wolfgang Pastl und Roland Reiter, Prime Concept MEDIA 1803_MB_Cage_91x54-RZ.indd BIZ 1 12.03.18 20:17

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