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MEDIA BIZ April #239

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Prolight+Sound & Musikmesse • Crossing Europe • ISE • NAB • „Afrika! Afrika!“ • Diagonale • 5G • Play It Loud • ... MEDIA BIZ Termine: https://www.mediabiz.at/mediadaten/termine.htm MEDIA BIZ Branchenführer 2019: www.mediabiz.at/branchenfuehrer/branchenfuehrer.htm MEDIA BIZ Newsletter: http://www.mediabiz.at/daten/newsletter.htm MEDIA BIZ Abo: Print: Euro 37 Österreich / Euro 48 Europa (EU) Print + Digital: Euro 44 Österreich / Euro 53 Europa (EU) Digital: Euro 37 (jeweils inkl. MWSt. und Versandkosten) https://www.mediabiz.at/abo/abomb.htm

vorneweg E D I T O RIAL

vorneweg E D I T O RIAL Kluge Leserin, geneigter Leser! Bis jetzt, ich sitze hier im Hotelzimmer in Graz, wo ich mich der Diagonale wegen aufhalte, ist keine Klage eingelangt. Obwohl unsere Kolumne über die Vorkommnisse an einem wärmeren Badesee, die sich bekanntlich in einem fernen Land zugetragen haben, zur Vermutung hätten führen können, wir wüssten, wen wir meinen. Also genauer ich, wen ich meine. Weiß ich aber nicht und hab auch nicht die geringste Ahnung. Themenwechsel, der angeblich in statu nascendi befindliche Umbau des ORF beschäftigt derzeit das Land. Werden die Gebühren abgeschafft, wird der ORF eine Aktiengesellschaft werden, und wer wird, wenn Alexander Wrabetz seinen Gang in die Wüste anzutreten aufgefordert wird, nachfolgen? Und wird es wirklich zu einem mehrköpfigen Vorstand kommen, mit je zwei den beiden Regierungsparteien zuzuordnenden Mitgliedern beziehungsweise Mitgliederinnen. Etwa der Schriftleiter der „Olympen-Nachrichten“, wobei hier nicht die alle vier Jahre stattfindenden Wettkämpfe als Gegenstand der Berichterstattung gemeint sind. Wer aller Chancen hat, bleibt noch ein Mirakel, wer aber keine hat, wusste zum Beispiel das Blatt mit dem Ohr an der Stimmung der Leserschaft, dem übrigens auch die fürchterlich geheimen Pläne zum Umbau des ORF zugespielt wurden. Interessanterweise fand sich ganz oben in diesem endlich der Öffentlichkeit zugängigen Geheimplan die Abschaffung der „Zwangsgebühren“. Echt jetzt, wo doch ausgerechnet diese Zeitung seit immer schon die GIS-Gebühren sachlich und seriös diskutiert hatte. Aber die haben noch etwas gewusst, der große Verlierer der letzten ORF-Wahlen, ein ehemaliger Finanzdirektor des ORF und Chefredakteur des Landesstudios Niederösterreich, der gegen den derzeitigen Amtsinhaber recht deutlich den Kürzeren gezogen hatte und dann als Medienberater und Aufsichtsrat des Wiener Flughafens gewirkt hat und seit letztem November die Chefredaktion des Kurier bereichert, hat keine Chancen auf eine Rückkehr in die ORF-Chefetage. Schreibt die Zeitung. Abgesehen davon, dass er dem Kurier erhalten bleiben dürfte, entbehrt die Debatte um den ORF nicht einer gewissen Komik. War ja auch hier auf der Diagonale mehrmals Thema unter den Filmschaffenden, für die der ORF ein wirklich wichtiger Partner ist. Und die dem ORF derzeit durchaus dankbar sind, denn in letzter Zeit werden österreichische Filme nicht mehr nur im Nachtprogramm versteckt, sondern zur Prime Time programmiert. Mit durchaus beachtlichen Ergebnissen. Ob das jetzt dem neuen Channel-Manager zu verdanken ist oder nicht, es macht zumindest Mut. Ob uns, der Branche, der ORF als wichtiger Partner erhalten bleibt? Wie schon mehrmals behauptet mit Medien-, Kultur- oder ganz speziell Filmpolitik gewinnt man keine Wahlen. Mit dem ORF als Partner eventuell schon eher, aber in Wahrheit kommunizieren die politischen Parteien schon längst über andere Kanäle, vor allem in den jüngeren Zielgruppen. Zumindest die beiden Regierungsparteien kann das, was im ORF getrieben wird, eigentlich kalt lassen - ich behaupte sogar, dass die Reformpläne für den ORF nichts mit der Suche nach einer guten Lösung, sondern eher mit der Befriedigung von Wählerinteressen zu tun hat, nach den grauslichen Wirtschaftsflüchtlingen kommen auch die da vom ORF endlich mal in die Ziehung. Die Regierungsparteien fühlen sich ja traditionell schlecht behandelt und haben trotzdem die Wahlen gewonnen. Dass sich jetzt sogar die Grünen schlecht behandelt fühlen, hat schon tragisch-komische Züge - wird der ORF doch seit eh schon immer als Geheimkommando grüner und linksalternativer Redakteure verdächtigt. Drängt die Betrachtung auf, wenn alle bös sind, kann’s nicht so schlecht sein, oder wie früher in den volkseigenen Gastbetriebstätten etwa der DDR: Nur ein zufriedener Gast kann schon mal das Staatsganze zusammenhauen. In diesem Sinne, bleiben Sie uns wenigstens gewogen. Wolfgang Ritzberger zurück zum Inhalt Die nächste Ausgabe von MEDIA BIZ erscheint am 3. Mai mit Nachberichten von der Prolight + Sound und Musikmesse in Frankfurt und der NAB in Las Vegas, aktuellen Entwicklungen im Bereich Kameratechnik, Archivierung, Virtual und Augmented Reality, Beleuchtungs- und Beschallungstechnik, Datensicherung und -speicherung, Aus- und Einblicken vor und hinter die Kulissen beeindruckender Events, auf Produktionen und Projekte Made in Austria, dazu Testberichte, Interviews und mehr ... .Redaktionsschluss: 12. April 2019 Der MEDIA BIZ Branchenführer 2019 ist seit Anfang März verfügbar. impressum MEDIA BIZ Billrothstrasse 55/8 A-1190 Wien Telefon +43/1/403 35 83-0 E-mail mediabiz@mediabiz.at Homepage www.mediabiz.at Bankverbindung IBAN: AT88 1100 0044 8337 8800 • ATU12884306 Blattlinie Unabhängige Zeitschrift für Medien, Kultur & Technik Medieninhaber & Verleger bergmayer & partner PRODUCER OG Billrothstrasse 55/8 A-1190 Wien Herausgeber Sylvia Bergmayer, Billrothstrasse 55/8 A-1190 Wien • HG Wien FN 74679y • DVR 0550922 Verlagsleitung Sylvia Bergmayer (anzeigen@mediabiz.at) Chefredaktion Wolfgang Ritzberger (redaktion@mediabiz.at) Herstellungssort Wien Verlagsort Wien Layout & Grafik Impuls Art (produktion@mediabiz.at • isa@impulsart.sk) telefon +421/905/628 636 Hersteller Samson Druck Ges.m.b.H., A-5581 St. Margarethen 171 MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt meldungen kurz & bündig + + + + + Rock The Island Contest Bis zum 24. April 2019 haben junge Künstler*innen und Bands die Möglichkeit, sich im Rahmen der 9. Ausgabe des Contests für einen von insgesamt sechs Bühnen-Slots des 36. Donauinselfests (21. bis 23. Juni 2019) zu bewerben. Die Voraussetzungen: Mindestalter von 16 Jahren, Hauptwohnsitz in Österreich und die Zusendung eines Live- Mitschnitts. https://donauinselfest.at/rock-theisland-contest/. Wie in den Jahren zuvor werden sämtliche Einreichungen nicht nach Genre bewertet, sondern von der Projektleitung des Contests den einzelnen Bühnen zugeteilt. Die großen Bühnen, die jeweils einen beziehungsweise zwei Slots vergeben, sind: Radio FM4/Planet.tt – Bühne, Wien Energie/Radio Wien Festbühne, Schlager & Oldies Bühne, Electronic Music Bühne und heuer erstmals das Ö1 Kulturzelt. Ö1 feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen am Donauinselfest und vergibt im Jubiläumsjahr einen Slot im Bereich Poetry Slam. Die ersten Musik-, Action- und Fun-Highlights des 36. Donauinselfests werden am 9. April 2019 präsentiert. Das gesamte Programm wird wie jedes Jahr im Mai 2019 vorgestellt. www.donauinselfest.at + + + + + SEE THE SOUND • SoundTrack_Cologne 16 28. August bis 1. September 2019, Köln SoundTrack_Cologne hat sich mit seinem Festival- und Kongressprogramm zur führenden europäischen Plattform für Musik und Ton in Film, Games, TV und Medien entwickelt. Als Festival, das sich ganz der Tonspur in all ihren Formen und Effekten in Verbindung mit dem bewegten Bild widmet, möchte SoundTrack_Cologne innerhalb der Filmreihe SEE THE SOUND außergewöhnlichen Musikfilmen die Möglichkeit bieten, auf großer Leinwand zu laufen. Call for entries: Das Filmfestival widmet sich genreübergreifend allen Formen der Begegnung von bewegtem Bild und Musik und Ton und lädt erneut alle Filmschaffenden, Produzenten und Vertriebe ein, Filme mit musikalischem Schwerpunkt einzureichen: Musikdokumentarfilme, Spielfilme mit musikalischem Schwerpunkt, wie zum Beispiel Biopics über Musiker oder Bands, Konzert-Dokumentationen, Bandportraits oder Musikvideos. Zum sechsten Mal wird der mit 2.500 Euro dotierte Preis für die SEE THE SOUND Beste Musikdokumentation vergeben. Eingereicht werden können Filme, die 2018 oder 2019 produziert wurden oder nach dem 1. Januar 2018 ihre Premiere feierten. Berücksichtigt werden Filme in den Vorführformaten Blu-ray-Disc (bevorzugt), DCP und DVD, Musikvideos auch als quicktime.mov. Es gibt keine Beschränkungen bezogen auf das Produktionsland. Als Einreichungsform der Sichtungskopien werden Online-Screener bevorzugt. DVD-Einsendungen werden ebenfalls akzeptiert. Einsendeschluss ist der 12. Mai 2019. www.soundtrackcologne.de www.soundtrackcologne.de/wettbewerbe/see-the-sound/ Audio over IP in Echtzeit über Standard Netzwerke Wir sprechen Dante, AVB und Ravenna. Und alle erforderlichen Interfaces, Mischpulte, Lautsprecher, Kopfhörerverstärker gibt´s bei uns. TOOLS UND TECHNIK FÜR AUDIO & VIDEO · STORAGE SYSTEME · SERVICE & SUPPORT X-ART ProDivision GmbH · 7423 Pinkafeld Mediastrasse 8 &03357-43801 www.x-art.at

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