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MEDIA BIZ April #239

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Prolight+Sound & Musikmesse • Crossing Europe • ISE • NAB • „Afrika! Afrika!“ • Diagonale • 5G • Play It Loud • ... MEDIA BIZ Termine: https://www.mediabiz.at/mediadaten/termine.htm MEDIA BIZ Branchenführer 2019: www.mediabiz.at/branchenfuehrer/branchenfuehrer.htm MEDIA BIZ Newsletter: http://www.mediabiz.at/daten/newsletter.htm MEDIA BIZ Abo: Print: Euro 37 Österreich / Euro 48 Europa (EU) Print + Digital: Euro 44 Österreich / Euro 53 Europa (EU) Digital: Euro 37 (jeweils inkl. MWSt. und Versandkosten) https://www.mediabiz.at/abo/abomb.htm

kurz meldungen & bündig

kurz meldungen & bündig zurück zum Inhalt am rand : die stadt 2 Wien in privaten Filmen – gestern und heute Das Österreichische Filmmuseum sucht erneut private Filme aus der Vergangenheit und von heute, die Wien buchstäblich oder sinnbildlich am/vom Rand abbilden: Bewegte Bilder in analogen und digitalen Formaten von Alltagssituationen und besonderen Momenten, von Freizeitaktivitäten oder privatem Engagement, von politischen Ereignissen oder aus dem Arbeitsleben. „Private Filme erzählen Zeitgeschichte auf eine sehr persönliche, oft emotionale und manchmal überraschende Weise. Es ist uns wichtig, diese Filmdokumente für künftige Generationen zu bewahren, denn sie bereichern unser kollektives Gedächtnis. Es gilt daher, die filmische, politische und sozialgeschichtliche Bedeutung von privatem Filmschaffen weiter zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln“, so Michael Loebenstein, Direktor des Österreichischen Filmmuseums. Einige der gesammelten Filme werden auch eine öffentliche Aufführung erleben. Unter der künstlerischen Leitung von Hanna Schimek und Gustav Deutsch wird am rand : die stadt 2 Filmprogramme und zudem auch Workshops für Kinder und Jugendliche bieten. Das Filmmuseum wird dafür im Herbst 2019 zu Gast an Orten sein, die für die historische Stadtentwicklung wichtig sind: Von 19. September bis 3. Oktober in der Per-Albin-Hansson-Siedlung und von 14. bis 28. November in der Großfeldsiedlung. In Kooperation mit vor Ort agierenden Institutionen und Gruppen werden Projekte entwickelt, die neue filmische Sichtweisen eröffnen und den Blick auf unser urbanes Zusammenleben weiten. Gesuchte Filmformate: Analog: Normal 8-, Super 8-Filme, Videos; Digital: Handyfilme, Social Media Uploads Fotos: OEFM / Viktor Alexander Kontakt: +43-1-533 7054, kontakt@filmmuseum.at Weitere Termine (Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich): 16. Juni 2019, 12 – 18 Uhr, Bücherei Sandleiten Rosa-Luxemburggasse 4, 1160 Wien In Sandleiten ist das Österreichische Filmmuseum gleich mit zwei Aktivitäten zu Gast: mit dem Projekt „am rand : die stadt 2 - Wien in privaten Filmen“ und dem jährlichen Home Movie Day, der sich diesmal auch schwerpunktmäßig der Peripherie widmet. In Kooperation mit der Städtischen Bücherei Wien im Sandleitenhof werden in deren Räumlichkeiten private Filme von Archivaren des Filmmuseums entgegengenommen, gezeigt und deren Bedeutung für die Stadtgeschichte mit dem Publikum erkundet. Zusammen mit dem Kulturverein SOHO Ottakring werden in den Tagen davor gegenüber der Bücherei Informationen und Filmbeispiele geboten. 22. Juni 2019, 13 – 18 Uhr, Salon JAspern Hannah-Arendt-Platz 10/EG, 1220 Wien Das Programm umfasst neben einem Workshop für Kinder und Jugendliche eine kleine Ausstellung zum analogen Schmalfilm sowie Filmprogramme zu Themen wie „Kindheit & Jugend in Wien“, „Verliebt & verheiratet in Wien“, „Bauen & Wohnen in Wien“. www.filmmuseum.at • www.facebook.com/amranddiestadt HUXLEY 2 - The Adventure Begins Das Berliner Start-up EXIT VR erweitert das HUXLEY-Universum um das Prequel zum ersten deutschen Virtual Reality Live Adventure „HUXLEY: Save The Future“, das unter anderem mit dem Deutschen Computerspielpreis 2018 für „Beste Innovation“, dem „VR Entertainment Award“ der VR Now Con und dem Animago Award für „Best VR/AR/360 Game“ ausgezeichnet wurde. Das digitale Spielerlebnis verbindet Live Escape Game und Virtual Reality. Während Spieler im ersten Teil in einer von Maschinen beherrschten Zukunft die Welt retten mussten, reisen sie im zweiten Teil zurück in das von Steampunk und Jules Vernes inspirierte 19. Jahrhundert. Teams von zwei bis vier Teilnehmer*innen brechen virtuell in das Jahr 1872 auf, um der Legende von HUXLEY zu folgen. Ausgestattet mit genialen Erfindungen des Professors, einem Luftschiff und dem Roboter HUXLEY als Begleiter steht das Team vor der Aufgabe, die Energiequelle zu finden, die in der Legende von HUXLEY beschrieben ist. Fotos: EXIT Adventures GmbH Für das digitale Abenteuer werden Spieler mit HTC Vive Brille und Controller, einem kabellosen Computer Rucksack und einem Headset zur Kommunikation ausgestattet, und können sich damit frei bewegen, um die Rätsel zu lösen. „HUXLEY 2“ kann von Einzelteams mit zwei bis vier Personen, oder im Battle Modus mit zwei Teams mit jeweils bis zu vier Personen gespielt werden. Der Preis der etwa 44-minütigen Rätselreise liegt bei 26 - 38 Euro pro Person. Neben der Original-Location in Berlin, wo die Vorgeschichte „HUX- LEY 2: The Adventure Begins“ seit dem 19. März 2019 erkundet werden kann, ist dies in zehn weiteren Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit dem 1. April möglich. Weltweit gibt es bislang insgesamt 24 Standorte, darunter Den Haag, Oslo oder London. Trailer auf YouTube unter: „HUXLEY 2: The Adventure Begins“. Locations in Österreich: EXIT VR WIEN, Hütteldorfer Str. 22 / Ecke Costagasse, 1150 Wien, www.exit-vr.at Virtual Escape e.U. Bergstraße 22 / 30, 5020 Salzburg wwww.virtual-escape.at www.exit-vr.de MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt meldungen kurz & bündig Was würdest Du tun? Wie uns das bedingungslose Grundeinkommen verändert – Antworten aus der Praxis von Michael Bohmeyer und Claudia Cornelsen 288 Seiten, mit einem Vorwort von Götz Werner Preis: 16 Euro ISBN: 978-3430210072 Verlag: Econ Verlag Ein möglicherweise banal klingender Titel, ein Thema, das seit einiger Zeit immer wieder zur Diskussion steht, von den einen dringend als zeitgemäße Lösung gefordert, von anderen als unfinanzierbarer Unsinn, der nur der Förderung der Faulheit diene, abgetan. Michael Bohmeyer, einer der Autoren des Buches und Gründer der Initiative „Mein Grundeinkommen“ hatte sich allerdings selbst in die glückliche Situation gebracht, von Erträgen seines von ihm im Alter von 20 Jahren erfolgreich aufgebautem IT-Unternehmens einige Zeit leben zu können, ohne dafür arbeiten gehen zu müssen. Als er sich so aus dem uns bekannten Arbeitssystem ausklinken konnte, erkannte er, wie getrieben und gehetzt er gelebt hatte. Und auch er stellte sich die Frage, was passieren würde, wenn alle Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen würden. Um das zu erforschen, gründete Bohmeyer im Jahr 2014 das Start-Up „Mein Grundeinkommen“, ein Experiment, bei dem mittels Zufallsprinzip immer wieder 12 Personen ausgesucht werden, die dank Crowdfunding ein Jahr lang ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Euro bekommen. Mittlerweile wurden so bereits knapp 300 Grundeinkommen verlost, Mitte März dieses Jahres erneut 12 Mal. Erfahrungen von Gewinnern hat Bohmeyer gemeinsam mit Claudia Cornelsen auf 288 Seiten in Buchform festgehalten und daraus selbst einiges gelernt, unter anderem, dass es gar nicht darum geht, was die Leute mit dem Geld machen, sondern was das Geld mit den Leuten macht. Und da diese Menschen zufällig ausgewählt werden, reicht die Bandbreite der Gewinner von prekär beschäftigten Multijobberinnen, darunter auch alleinerziehende Mütter, über durchschnittlich verdienende Angestellte bis zum Sohn reicher Eltern. Die sehr unterschiedlichen und durchaus spannenden Geschichten bieten nicht nur Einblicke, welche Wirkung der Aspekt der Bedingungslosigkeit auf Menschen haben kann, sie werfen auch einen Blick auf Lebenswelten, die zumindest aufgeschlossene Leser nicht nur von so manchen Vorurteilen, sondern vielleicht auch von eigenen Zwängen befreien können. Der Weg zum lokalen Buchhandel oder der Klick auf buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de lohnt sich. www.mein-grundeinkommen.de

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