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MEDIA BIZ 228 MÄRZ 2018

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MEDIA BIZ März: Eine Virtual Reality Experience im MAK macht den Stoclet-Fries von Gustav Klimt öffentlich zugänglich • Tricky Women • ISE Integrated Systems Europe • Prolight + Sound & Musikmesse Frankfurt • Diagonale´18 • Low-Light • ew G4 • d&b Soundscape • ... MEDIA BIZ April: http://www.mediabiz.at/magazin/inhalt.htm Die nächste Ausgabe von MEDIA BIZ erscheint am 4. Mai 2018 mit Nachberichten von der Prolight+Sound und Musikmesse in Frankfurt und der NAB in Las Vegas, aktuellen Entwicklungen im Bereich Kameratechnik, Virtual und Augmented Reality, Beschallungstechnik, Storytelling, Datensicherung und -speicherung, Aus- und Einblicken vor und hinter die Kulissen beeindruckender Events, auf Produktionen und Projekte Made in Austria, dazu Testberichte, Interviews und mehr ... Redaktionsschluss: 20. April 2018 Der MEDIA BIZ Branchenführer ist seit Angang März erhältlich. http://www.mediabiz.at/branchenfuehrer/branchenfuehrer.htm

kurz meldungen & bündig

kurz meldungen & bündig zurück zum Inhalt + + + + + + + + + + + + • Internationale Wirtschaftsfilmtage – Einreichfrist verlängert: Bis zum 9. März können Filmemacher, Agenturen und Auftraggeber aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Südtirol ihre Produktionen, die in den Jahren 2016 bis 2018 veröffentlicht worden sind, in insgesamt 24 Kategorien einreichen. www.wirtschaftsfilmtage.com/kategorien/ • Digital Spring Festival 2018: Vom 13. bis 18. März widmet sich das biennale Medienkunstfestival in Salzburg dem Motto „Transhumanism“. http://digitalspring.at/ S H O R T C U T S • Bis zum 18. März kann jeder beim euFilmContest sein Wissen um europäische Filme testen und die Chance wahrnehmen, eine von zehn Reisen, inklusive Hotelübernachtung, zu den Filmfestspielen in Cannes im Mai 2018 zu gewinnen. https://wealllovestories.eu/de/filmcontest_de • Record Store Day 2018 am 21. April in Österreich, Deutschland und der Schweiz: Am 6. März wird die offizielle Liste der diesjährigen RSD-Pieces veröffentlicht. www.recordstoredaygermany.de World Summit Award (WSA) 2018 20. bis 22. März, Rathaus Wien Im März kommen digitale Start-ups und Unternehmer aus mehr als 120 Ländern weltweit nach Wien. Der Event bietet ein Rahmenprogram aus Workshops, Innovation Keynotes und Start-up Pitches. Die Mission des WSA ist es, kreative Unternehmer, die digitale Innovation mit gesellschaftlichem Nutzen entwickeln, zu fördern und zu vernetzen - und das in mehr als 180 Ländern. In Wien präsentieren soziale Entrepreneurs ihre Erfolgsgeschichten. Aus Santiago wird Carolina Rossi, Autorin und Gründerin der ersten chilenischen Carpooling-Firma namens Yeba.me, Einblicke in Chiles Start-up-Szene bieten: „Mein Ziel ist es, Chile zu einem besseren Ökosystem für Start-ups zu machen.“ Carolina ist seit mehr als einem Jahrzehnt Motivatorin für das Wachstum des Gründungs- und unternehmerischen Ökosystems in Lateinamerika. Als führendes Mitglied von Start-Up Chile und WSA Expertin bringt sie fünf chilenische soziale Start-ups zum WSA Global Congress, die am 22. März Auszeichnungen erhalten werden. Tech-Industrieveteran und Business-Angel Shinta Dhanuwardoyo wird Einblicke in Indonesiens digitale Landschaft geben. Seit der Gründung ihrer ersten Firma Bubu.com im Jahr 1996 hat die preisgekrönte Unternehmerin unermüdlich daran gearbeitet, technologische Innovationen in der Region voranzutreiben: „Die Start-up-Szene hier begann vor vier, fünf Jahren. Ungefähr 90 Prozent unserer Wirtschaft sind auf kleine und mittlere Unternehmen angewiesen, und für mich muss soziales Unternehmertum in Indonesien diesen Sektor berühren und einen Weg finden, ihn zu stärken.“ Seit nunmehr 15 Jahren prämiert und vernetzt der World Summit Award mit seinem globalen Netzwerk digitale soziale Entrepreneurs mit Fokus auf gesellschaftlichen Mehrwert. Beim WSA Global Congress in Wien trifft sich eine einzigartige Auswahl an inspirierenden Sprechern, hochrangigen Vertretern aus der Privatwirtschaft und Regierungsvertretern mit digitalen sozialen Start-ups und Entwicklern. www.worldsummitawards.org facebook.com/WorldSummitAwards Firmware-Upgrade für die Panasonic AU-EVA1 Das ab Ende März 2018 kostenlos verfügbare Upgrade erweitert vor allem die Auswahl an Codecs: ALL-Intra Codecs 422 , 4K / UHD bis zu 30p mit 400Mbps, 2K / HD bis zu 60p mit 200Mbps, 2K / HD bis zu 30p mit 100Mbps, ALL-Intra Codecs für High Framerate, 4K / UHD 30p mit 400Mbps, 2K / HD 120p mit 400Mbps. Zudem wird die Ausgabe eines RAW-Signals bei 6G SDI mit 5,7K bis zu 30p, Crop 4K RAW mit bis zu 60p und Crop 2K RAW mit bis zu 240p unterstützt. Möglich sind auch Zeitraffer-Aufzeichnung sowie Interlaced Recording für Full-HD als ALL-Intra 100Mbps 10-bit 422 mit 59.94i/50i sowie LongGOP 50Mbps 10-bit 422 mit 59.94i/50i. Zudem ist mit dem Upgrade die Remote-Steuerung der Kamera mit kabelgebundenen Controllern von Drittanbietern möglich. Fokus- und Blendensteuerung für verschiedene Objektivoptionen sowie eine Zoomsteuerung für den Canon Compact Cine Servo Zoom stehen zur Verfügung. Zusätzlich werden sechs Sigma ART-Objektive unterstützt: 12-24 F4 DG HSM, 24-70 F2.8 DG OS HSM, 14mm F1.8 DG HSM, 30mm F1.4 DC HSM, 85mm F1.4 DG HSM und 135mm F1.8 DG HSM. Das Klonen von LCD-Signalen auf HDMI sowie zusätzliche Anzeigen auf dem Home-Bildschirm verbessern die Kontrolle der Kamera. Zur Optimierung des Workflows ermöglicht das Upgrade, zusätzliche Daten für RAW wie Timecode, RAC Flag oder VANC- Metadaten über SDI auszugeben. Dank ihrer kompakten Form eignet sich die AU-EVA1 optimal für Gimbal- und Drohnenanwendungen. Mit der von der VariCam übernommenen Colour Science und den dualen nativen ISO Einstellungen bietet sie sich als B-Kamera für größere Produktionen an, bei denen die VariCam zum Einsatz kommt (siehe Bericht Seite 28, Workshop mit Matthias Bolliger). www.avpro.at, business.panasonic.de/professional-kamera/ Foto: Panasonic MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt menschen kolumne Zwangsgebühren von Wolfgang Ritzberger Wie sattsam bekannt, trommelt die FPÖ gegen den ORF, gegen die als „Zwangsgebühren“ verunglimpften Sendegebühren und neuerdings auch persönlich gegen Armin Wolf. Der gute Herr Vizekanzler verwechselt bei den Gebühren einmal mehr Äpfel mit Birnen, was in dieser Frage übrigens auch die Zeitungslobby (und deren angeschlossene Privatsender) mantraartig zu wiederholen pflegen. Wobei die Positionen wechseln, mal soll sich der ORF alleine durch Werbung finanzieren, die Gebühren werden gestrichen, mal sollen die Gebühren reichen, nicht ohne dass ein Teil davon in Richtung „privates“ Fernsehen fließt und damit direkt nach Deutschland. Analog dazu müsste der Gesetzgeber dann den Zeitungen verbieten, ihre Blätter und Magazine zu verkaufen und sie verpflichten, sich ebenfalls ausschließlich durch Werbung zu finanzieren oder halt umgekehrt. Das schmerzgepeinigte Aufheulen kann ich jetzt schon hören. Man könnte noch eins drauflegen und den Zeitungen, zumindest den großen, vorhalten, dass sie - im Unterschied zum ORF - wirklich Steuergelder kassieren. Sei es direkt als Zeitung oder als Verlag oder indirekt als Förderung für die Druckereien. Soll zur Medienvielfalt und damit einer pluralistischen und sehr breit aufgestellten Berichterstattung führen. Der ORF bekommt jetzt kein Geld direkt aus dem Staatssäckel und ist, zumindest theoretisch, zur Objektivität verpflichtet. Fein. Theoretisch. Genauso theoretisch haben wir eine Vielfalt bei den Zeitungen. Wobei nach unten, Richtung Boulevard und noch tiefer, sichtlich noch Luft besteht. Der Radiowerbespot eines solchen Blattes lautet doch: Guter Journalismus ist, wenn man schlechten weglässt. Offen bleibt die Frage, was überbleibt, wenn man das, was man gemeinhin als Journalismus bezeichnet, überhaupt weglässt. Jetzt zum Herren Dr. Armin Wolf, den ich bei weitem nicht für den Superstar halte, für den er sich selber hält. Warum? Als Beispiel nehme ich das fast schon legendäre Interview mit Erwin Pröll am Tag seines Abschieds als Landeshauptmann. Wolf war sichtlich überzeugt, dass es ihm ausgerechnet an diesem Tag gelingen würde, den scheidenden Landesfürsten zu einem Geständnis vor laufender Kamera in Sachen seiner Stiftung zu überreden. Hier hat Wolf meiner bescheidenen Meinung nach sich überschätzt, denn erstens was soll Erwin Pröll an diesem Tag schon anderes sagen als „Na, irgendwie war ich eh super, oder?“. Und es war zu erwarten, dass er auf aus seiner Sicht unbotmäßige Fragen grantig reagieren wird. Andererseits hat er als Studiogast zugesagt und konnte sich selbst ausmalen, dass ihm Armin Wolf wohl kaum Sendezeit zur grenzenlosen Bewunderung seiner Amtszeit und zur vorbehaltlosen Anbetung überlassen wird. Jetzt kann man darüber diskutieren, was für das zahlende Fernsehpublikum journalistisch bedeutsamer wäre: der Infight zwischen Wolf und Pröll oder doch ein anderes Thema. Aber, noch einmal, das ist inhaltliche Kritik, journalistische Beurteilung und die darf Gott sei Dank unterschiedlich ausfallen. Generell bin ich der Meinung, dass die TV-Nachrichten sich angesichts der viralen Konkurrenz sehr schnell was überlegen müssen, um noch konkurrenzfähig bleiben zu können. Das trifft nicht nur die ZIB 2, sondern alles, MEDIA BIZ was unter Nachrichten firmiert. Lustigerweise könnte hier das Radio wieder eine wichtigere Rolle einnehmen, wobei der ORF im Vergleich zu den privaten Stationen die Nase meilenweit voraushat. Was will also der Herr Vizekanzler, der angesichts seines „Satire- Postings“ in einer anderen Welt als der unseren sehr wahrscheinlich nicht mehr Vizekanzler wäre? Die Köpfe so mancher ORFler, eh klar – am besten auf einem silbernen Tablett oder aufgespießt auf den Zinnen der Küniglburg. Wie man hört, ist sich dort derzeit niemand seines Jobs sicher. Dass sich Politiker den ORF herrichten, hat schon Bruno Kreisky erfunden. Gerd Bacher, der nach dem legendären Rundfunkvolksbegehren installiert wurde und den ORF endlich ins 20. Jahrhundert katapultierte, war Kreisky doch zu aufmüpfig. Er ließ ihn nach seiner ersten Amtszeit über die Klinge springen und machte den ORF zu einem Spielball der Politik, was er bis heute geblieben ist. Wir haben in der allgemeinen Verklärung des Sonnenkanzlers völlig verdrängt, dass auch er so manchen ORF-Journalisten für unbotmäßig hielt. Wenigstens hat er keinen Redakteur an den Pranger gestellt, sondern den Chef „gekillt“. Was der Herr Vizekanzler nicht bedacht hat, seine Agenda in Sachen ORF wird er jetzt nicht mehr derheben, denn Armin Wolf ist nach dieser Kritik einbetoniert, und es gibt kaum jemanden, der ihn nicht als herausragenden Journalisten und die ZIB 2 als Flaggschiff des ORF bezeichnet. Dass der ORF umgebaut werden soll, ist evident, nur weiß in Wahrheit keiner wie. Schon gar nicht die SPÖ, die auch auf den ORF böse ist, weil sie ihm zum Teil die Schuld an der Wahlniederlage gibt. Womit sowohl FPÖ als auch SPÖ den ORF für tendenziös halten. Aber was jetzt, Hort der Linken oder Feinde der SPÖ. Quell der Lügen und der Fake-News oder doch der Versuch einer möglichst objektiven Berichterstattung. Ich wage eine Prognose, die Gebühren bleiben, die Mannschaft wird zum Teil ausgewechselt, aber nur an der Spitze. Ein Gelübde für einen unabhängigen Rundfunk wird Teil des Morgengebets der Regierung, gleichzeitig sitzen die Parteien aber nach wie vor im Kontrollgremium des ORF, das möglicherweise irgendwie anders heißen wird. Die Zeitungsherausgeber werden schäumen und einmal mehr den ORF zu destabilisieren suchen und auch weiterhin behaupten, dass er ihnen Werbegelder wegnimmt. Und die Regierung wird auch weiterhin nichts unternehmen, dass diese Werbegelder, die der ORF nicht lukrieren darf, ungehemmt über deutsche Werbefenster und sogenannte private Sender, die ebenfalls deutschen Sendern gehören, ins Ausland fließen. Freies Spiel der Kräfte wird das dann genannt, obwohl der Mitbewerber ORF an diesem Rennen mit zusammengebundenen Haxen teilnehmen muss. Oder ich irre mich, und die größte Medienorgel des Landes muss auf Geheiß des Vizekanzlers doch nicht aus dem letzten Loch pfeifen. Live Event Contribution

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