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MEDIA BIZ 226

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MEDIA BIZ covers all aspects of the audio-visual industry with tips and reports on applications and installations, interviews, the latest industry trends, technologies and products concerning film & video, broadcast, IT, professional audio, music, (live) events, digital media, gaming, videoconferencing, digital signage, presentations, etc. MEDIA BIZ - Fachmagazin & Plattform für Medien- & Kulturschaffende im deutschsprachigen Raum – informiert seit rund 25 Jahren die AV-Branche mit Trend-, Anwender-, Best-Practice-, Test- & Messeberichten, Interviews, Expertentipps, sozialkritischen Beiträgen & Impulsen aus den Bereichen Film, Video, Audio, Broadcast, IT, Multimedia, Bühne, Musik, Gaming oder Digital Signage. MEDIA BIZ schlägt die Brücke von Profis zu Film- und Musikfans und allen an Kultur Interessierten mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen und Berichten über Produktionen, Projekte und Produkte der Entertainmentbranche und deren Protagonisten. Das Autorenteam von MEDIA BIZ besteht aus erfahrenen Journalisten und Journalistinnen und Experten und Expertinnen aus den jeweiligen Bereichen. www.mediabiz.at, www.facebook.com/MEDIABIZ.at Die nächste Ausgabe von MEDIA BIZ erscheint am 2. März 2018 mit einem Nachbericht von der ISE in Amsterdam und einer Vorschau auf die Prolight+Sound und Musikmesse in Frankfurt, aktuellen Entwicklungen im Bereich Kameratechnik, Virtual und Augmented Reality, Beschallungstechnik, Storytelling, Datensicherung und -speicherung, Aus- und Einblicken vor und hinter die Kulissen beeindruckender Events, auf Produktionen und Projekte Made in Austria, dazu Testberichte, Interviews und mehr ... Redaktionsschluss: 14. Februar 2018 Termine und Schwerpunkte 2018: http://www.mediabiz.at/mediadaten/MEDIABIZ_mediakit_2018.pdf

Beleuchtungs-,

Beleuchtungs-, ausbildung Beschallungs- und Veranstaltungstechniker (BBT) zurück zum Inhalt Foto: Privat Mag. Martina Knapp Infos für Ausbilder und Lehrlinge zum Lehrberuf Veranstaltungstechnik www.wko.at/service/bildunglehre/berufs-und-brancheninfoveranstaltungstechnik.html Berufsgruppe für Beleuchtungs-, Beschallungs-, und Veranstaltungstechniker (BBT) www.bbt.at arbeitet. Eine Verfächerung gab es bei uns ja nie und wäre ebenso wenig sinnvoll wie überbordende Unterrichtsgegenstände. Wir sehen den Mehrwert, bei der Umsetzung wären allerdings manchmal etwas mehr Freiheiten sehr hilfreich.“ „Eine weitere Herausforderung ist auch die zunehmende Einbindung von Multimedia-Technik, da müssen wir unseren Prozess auch noch adaptieren,“ ergänzt Karl Schröpfer. Die Lehrer Im Idealfall haben sie, was nun auch möglich ist, selbst die Lehre als Veranstaltungstechniker abgeschlossen. Die Eingangsvoraussetzungen sind wie in allen Lehrberufen einschlägige Erstausbildung und mindestens drei Jahre facheinschlägige Praxis, dazu kommt Hochschulreife. Das Team ist so kunterbunt wie die Branche selbst. „Wir haben in etlichen Bereichen einige Fachleute, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Ausbildungsbetrieben, die nur zu gewissen Unterrichtsthemen für einige Stunden ihr Fachwissen weiter geben und nicht hauptberuflich Lehrer sind. Das ist eine Herausforderung für das Team, damit steigt der administrative Aufwand, das muss koordiniert werden und macht auch unser Leben sehr bunt. Letztendlich ist es eine Bereicherung, und die Rückmeldungen sind ausgesprochen positiv“, erklärt Karl Schröpfer. Die Schüler „Großteils wissen die jungen Auszubildenden schon, was da auf sie zukommt. Besonders die Quereinsteiger, die aus sehr unterschiedlichen Bereichen, teils mit einer bereits abgeschlossenen Ausbildung kommen, haben ein sehr konkretes Bild von diesem Beruf und wissen, was sie erwartet. Bezeichnend für die Motivation ist schon, dass hier Unmut entsteht, wenn einmal ein Lehrer wegen Krankheit oder Ähnlichem ausfällt und nicht, wie oft anderswo Freude über quasi gewonnene Freizeit. Wir begleiten sie bis zum Berufsschulabschlusszeugnis, und da ist die Bilanz sehr positiv. Die Branche in Österreich ist eine kleine, aber feine. Alle zwei Jahre treffen wir auf der MEET und auch bei diversen Veranstaltungen ehemalige Schüler und Schülerinnen. Wir versuchen immer eine 1., 2. und 3. Klasse gleichzeitig im geteilten Lehrgang zu führen, im Lehrgang sind es dann 50 und pro Jahr 170 Lehrlinge. Elektrotechniker oder auch Veranstaltungstechniker sind auch eine gute Basis für eine spätere berufliche Veränderung,“ führt Karl Schröpfer weiter aus. Abschlussprojekte Karl Schröpfer: „Alle Wissensgebiete münden in ein Projektszenario, das dank der engagierten Kollegen und Kolleginnen alljährlich modelliert wird, das ist jedes Jahr anders. Heuer war es ein Event im MQ, erstmals mit einer Silent Stage. Im Großen und Ganzen geht es immer darum, eine Veranstaltung auszurichten. Es gibt einen virtueller Auftraggeber, eine reale Location, mit Begehung, da werden Pläne abgeholt und auf der Basis wird eine Veranstaltung ausgerichtet. Mit den 2. und 3. Klassen wird alljährlich in Frankfurt die Prolight+Sound besucht, wo aktuelles Fachmaterial eingeholt wird. Wir können ja nicht ständig unser Equipment auf den aktuellsten Stand der Technik bringen. Wir sind – finde ich - nicht schlecht ausgestattet, hätten natürlich gerne noch mehr, müssen aber realistisch bleiben. In Frankfurt besuchen wir Schulungen, sammeln Infos und Katalogmaterial ein, und – was sehr wichtig ist - stellen Kontakte her. Mittlerweile wurden wir von der Messe Frankfurt in den VIP-Status gehoben, Aussteller nehmen uns sehr freudig auf, wissen, dass hier durchaus künftige Kunden oder Auftraggeber kommen und sind entsprechend bemüht. Das ist insgesamt ein Mehrwertszenario. All das trägt durchaus dazu bei, anspruchsvolle Abschlussprojekte ausrichten zu können. Die Projekte laufen immer über eine ganze Woche, werden dann präsentiert und besprochen. Wesentliche Kriterien für eine positive Beurteilung sind normgerecht und technisch einwandfrei. Im Anschluss folgt eine Bewertung, aber nicht wie ein Mathematiktest, schließlich gilt es, im technischen Lösungsansatz kreativ zu sein. Hier bietet die Technik viele Lösungsansätze, die auch an die Gegebenheiten wie etwa ein altes Wiener Palais angepasst werden müssen. „Wir planen, deutsch-österreichische Berufswettbewerbe durchzuführen, und sind dafür mit der Medienfachschule München im Gespräch. Dafür peilen wir die MEET 2019 an“. Wünsche an die Branche Karl Schröpfer: „Mit der Innung, die großartige Unterstützung bietet, werden gute Kontakte gepflegt mit dem gemeinsamen Ziel, den Auszubildenden möglichst viel mitgeben zu können. Dazu zählt auch der ONR Kurs 151060, der heuer zum zweiten Mal abgehalten und sehr gut angenommen wurde. Das Zertifikat in der Bewerbungsmappe stellt sicher einen Vorteil dar. Wir sind sehr offen für Zusammenarbeit bzw. Austausch mit allen, die im Bereich Ausbildung etwas beitragen könnten. Kooperationsbereitschaft von Herstellerseite ist durchaus gegeben. Viele erkennen, dass unsere Schüler Multiplikatoren der Branche sind. Für weitere Kooperationen sind wir natürlich offen. Wünschen würden wir uns neben Bereitstellung von Equipment, auch Zugang zu Informationsveranstaltungen oder Führungen mit Fokus auf Technik, zum Beispiel beim ORF, in diversen Theatern und Veranstaltungsstätten. Die Nutzung von Locations, Lagerhallen, Werkhallen, oder Ähnliches mit besonderer Akustik für tontechnische Übungen wäre sehr hilfreich. Für uns ist es schwierig, die Kosten dafür aufzustellen“. Martina Knapp: „Ein großes Anliegen ist auch die Teilrechtsfähigkeit für Wiener Berufsschulen, die unsere Arbeit durchaus erleichtern würde.“ www.bs-evt.at www.bsit.at www.bsevita.at MEDIA BIZ

zurück zum Inhalt menschen gespräch Die Gabe, gute Bilder zu sehen Irmin Kerck beliefert mit seiner „Aerial Perspectives“ seit mehr als 15 Jahren Hollywoodstudios und TV-Sender in Nordamerika, Asien und Europa mit exklusiven Flugaufnahmen. Dieses Jahr ist ihm ein besonderes Kunststück gelungen: Er hat gemeinsam mit seinem Piloten und ausgestattet mit Equipment von Arri und Shotover um den Mount Everest einen neuen Höhenflugrekord für Flugaufnahmen aus dem Hubschrauber aufgestellt. Marc Miletich hat ihn via Skype zum Interview gebeten. Fotos: Aerial Perspectives Lieber Irmin, was machst Du gerade und wo steckst Du? Ich mache Flugaufnahmen und bin derzeit in Tibet. In einer kleinen Stadt mit 130 000 Einwohnern – und ich bin dort der einzige Ausländer (lacht). Um uns herum haben wir lauter Berge, die zum Teil noch nicht mal Namen haben. Also es ist wirklich fantastisch hier! Hier in Tibet sind wir die allerersten, die mit dem Hubschrauber drehen. Dass die Behörden das, noch dazu mit einem ausländischen DoP erlauben, grenzt an ein Wunder. Danke an meine chinesischen Partner. Gestern haben wir den Namche Barwa gedreht, einen 7000er, der erst ein Mal bestiegen wurde. Wir drehen hier einen ganzen Dokumentarfilm nur aus der Luft und filmen den Himalaya vom Norden her. Wir kommen auf einen Punkt in über 7000 Metern Höhe hinauf, den noch kein Mensch gesehen hat. Dort kommt auch kein Fotograf zu Fuß hin. Wir machen die Flugaufnahmen mit dem Helikopter, mit niedrigster Geschwindigkeit und von sehr geringer Höhe aus, verwenden den Heli quasi wie ein Stativ. Dann steigen wir hinauf bis in schwindelnde Höhen, dorthin wo die Berge aufhören, in 7000 Metern Höhe. In dieser Gegend hast Du kürzlich einen Rekordflug für Flugaufnahmen mit dem Heli absolviert. Wie ist es dazu gekommen? Als ich 2010 begonnen habe, mit Reinhold Messner zu arbeiten, war mir von Anfang an klar, so was könnte ich nie, zu Fuß solche Höhen erreichen. Aber was ich kann, ist aufgrund meines Wissens und meiner Erfahrung in der Filmfliegerei auszuloten, wie hoch wir denn raufkommen. Reinhold Messner hat mir gesagt, es gibt von da oben keine vernünftigen Flugaufnahmen. Das war eigentlich die Ursprungsmotivation, die hat sich mit der Zeit verfestigt. Wie ist diese Vision dann Wirklichkeit geworden? Ich habe für dieses Projekt keinen Auftraggeber gehabt, ich habe es selber produziert. Zunächst habe ich die beiden Hauptsponsoren akquiriert – Arri und Shotover – und habe die restlichen Mittel selber aufgestellt. Dann bin ich einfach hingefahren. Mit zwei Assistenten und einem Producer, der auf das Geld geachtet hat. Kathmandu mit Himalaya im Hintergrund. Morgenstimmung in Lukla, Nepal. MEDIA BIZ

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